Hat Tarantino gelogen? Bad Boy nur gespielt

Director Quentin Tarantino poses for a portrait whReuters/CARLO ALLEGRI
Director Quentin Tarantino poses for a portrait wh

Mister Kult-Regisseur Quentin Tarantino soll ein bisserl gelogen haben, um sein Image als verwegener Typ aufzubessern.

Der Regisseur hat in der Vergangenheit mehrmals erzählt, dass er im Gefängnis war. Laut aktuellen Berichten der 'The New York Post' war der Oscar-Gewinner aber nie ein Häftling in dem Gefängnis von Los Angeles.

 

Erzählt von Haftaufenthalten

Dabei hatte er 1992 der 'Paris Voice' erzählt: "Ich musste einmal acht Tage im Gefängnis wegen meiner Verkehrsdelikte verbringen. Erste dachte ich mir: 'Wow, ich werde hier einige gute Dialoge mitbekommen.' Aber dann merkt man, was für eine Zeitverschwendung das Ganze ist. Die behandeln dich wie ein Tier. Niemand will wie ein Tier behandelt werden."

Dem Autor seiner Biografie, Jeff Dawson, erklärte der 52-Jährige dann sogar: "Ich musste drei verschiedene Male ins Gefängnis, weil ich mich den Gerichtsurteilen entzogen habe."

Nur ein Strafzettel

Nun erklärte der Direktor der Haftanstalt von Los Angeles, dass die Akte des Hollywoodstars nur einen Eintrag hätte, welcher sich auf einen Strafzettel von umgerechnet 820 Euro für Fahren ohne Führerschein beziehen würde.

"Nach einer Überprüfung der Akten des Gefängnisses von Los Angeles wurde festgestellt, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass Herr Tarantino jemals ein Strafgefangener war."

Der Regisseur hat derzeit einige Probleme mit der Polizei, nachdem er sich auf einer Demonstration in New York sehr kritisch gegenüber den US-Gesetzeshütern geäußert hatte.

Trailer des neuen Tarantino-Films "The Hateful Eight"