Hühnerdreck und Asche

 Österreich 1999
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Der Schamane und der Bürgermeister von Chayarsaba besuchen die "andere Welt" in Wien - zwei unterschiedliche Kulturen werden auf der Ebene des persönlichen Erlebens und Reagierens gegenübergestellt - direkt, spontan und unmittelbar.

Chayarsaba, ein abgelegenes Bergdorf in Nepal. Hier zu leben bedeutet hart zu arbeiten, um zu essen, den Vorvätern und Göttern zu dienen, die das Leben garantieren und vor Unheil schützen. Die Menschen dieses Dorfes zu Füßen des Himalaya sehnen sich nach einem "anderen Ort", wo in ihrer Vorstellung Geld das Leben glücklich und Technik die Arbeit leicht macht.

Der Schamane und der Bürgermeister von Chayarsaba besuchen die "andere Welt" in Wien. Dieses österreichische "Dorf" ist kein Ort, wo Himmel und Erde enden, sie meinen, sie sehen das Paradies, wo es überall glänzt wie Spiegel, wo man soviel essen kann, wie man will, aber nicht sieht, woher das Essen kommt, wo man sitzt, um zu arbeiten und um sich zu bewegen, und wo alle Arbeit von Maschinen erledigt wird. Sie sind aber auch verwirrt über die Knochen der Toten, die aufbewahrt werden, über die Statuen in den Fenstern, die angezogen werden, aber keinen Atem besitzen, über die Dicken, die mit Maschinen ihren Schweiß und ihr Fett herauspressen.

Zwei unterschiedliche Kulturen werden auf der Ebene des persönlichen Erlebens und Reagierens gegenübergestellt - direkt, spontan und unmittelbar.
Chayarsaba, an isolated mountain village in Nepal. Living here means working hard for one's food and worshipping one's ancestors and the gods, who guarantee a contin-ued existence and provide protection from evil. The residents of this village at the foot of the Himalayas long for "another place" where, as they understand it, one only needs money to be happy and technology makes work easier.

The shaman and the mayor of Chayarsaba visit the "other world" in Vienna. This Austrian "village" is not the termination of heaven and earth; they claim to see paradise here, where everything gleams like a mirror, where one can eat one's fill, where the source of all the food is invisible, where one can sit while working and traveling, and where machines do all the work. At the same time, they are confused by the stored bones of the dead, the statues in the windows which wear clothes but do not breathe, and by the overweight people who use machines to squeeze out their sweat and fat.

Two different cultures are contrasted on the level of personal experience and reaction - directly, spontaneously and immediately.

Details

Bir Bahadur Tamang, Shanta Bahadur Tamang
Peter Freisz, Karl Prossliner, Gabriele Tautscher
Walter Andreas Christen
Gabriele Tautscher

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Klarer bedrückender Lachkrampf
    Ein Film, sofern man/frau sich auf die handycam/docu - Auflösung des Filmes einlassen kann, der Pflicht ist für alle, die Lachen können über sich und über die Gesellschaft in der wir leben, und gleichzeitig aufmachen für Werte wie primitiv - zivilisiert; bedrückend - komisch; fremd - Mensch!! ein lieblingsfilm von mir!!!