Hygiene der Ehe

 1922
Geschichtsfilm 01.09.2016 
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Das oberste Prinzip der Gynäkologie: nur Gesunde sollen Kinder haben.

Die Frage der Eugenik hatte in den herrschenden Diskursen zur Sozialhygiene in den 1920er-Jahren große Konjunktur. In einer von Julius Tandler gegründeten Eheberatungsstelle in Wien gab man daher jungen Paaren Ratschläge zur erbgesunden Fortpflanzung. In vier Akten werden die medizinischen Grundlagen von Zeugung und Schwangerschaft populärwissenschaftlich aufbereitet und die Folgen der damaligen Volkskrankheit Tuberkulose drastisch veranschaulicht. Obwohl der Film stets auch auf die Möglichkeiten der Heilung verweist, wird ein gewisses Unbehagen bei der Rede von der gesellschaftlich erwünschten Fortpflanzung nicht ausbleiben. (Anna Högner // Metro)

Details

Julius Tandler, Prof. Moll, Prof. Spitzy, Oskar Frankl, Dr. Rubeska
Dr. Erwin Junger
Dr. Erwin Junger

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