In drei Tagen bist du tot 2

 A 2008
Horror, Thriller, young 25.12.2008 108 min.
6.00
In drei Tagen bist du tot 2

Nina, eine Überlebende aus Teil 1, bricht zu einem einsam gelegenen Gasthof in den Tiroler Bergen auf, um ihre einstmals beste Freundin Mona zu retten.

"Nina! Hilf mir! Schnell!" Das ist das erste Mal, dass Nina (Sabrina Reiter) wieder Monas (Julia Rosa StöckbpStimme hört - und ihre Freundin hat Angst. Todesangst. Mit einem Schlag wird Nina wieder von der Vergangenheit eingeholt, obwohl sie eigentlich alles und alle, die sie an die schrecklichen Ereignisse in jenem Sommer erinnern, hinter sich lassen wollte.

Drei von Ninas besten Freunden waren damals einer psychopathischen Mörderin zum Opfer gefallen, und auch Mona und sie selbst nur knapp mit dem Leben davon gekommen. Nina wollte nichts als vergessen, möglichst schnell ein neues Leben beginnen, war von Ebensee nach Wien gezogen und hatte sogar jeden Kontakt zu ihrer einstmals besten Freundin Mona abgebrochen. Und jetzt, anderthalb Jahre später, plötzlich dieser nächtliche Anruf, der unvermittelt abbricht. Am nächsten Tag erscheint es Nina wie ein böser Traum. Doch als sie sich überwindet und versucht Mona zu kontaktieren, scheint diese verschwunden. Ihre Handynummer existiert nicht mehr, die Tankstelle in Ebensee ist aufgelassen.

Alle Spuren führen nach Tirol, in Monas Geburtsort, und schlussendlich hin zu einem einsam gelegenen Gasthof in den Bergen...

DVD

Format: Dolby, PAL

Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Region: Region 2

Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1

FSK: Freigegeben ab 16 Jahren

Studio: Universum Film GmbH

Erscheinungstermin: 15. Januar 2010

Produktionsjahr: 2008

Spieldauer: 109 Minuten

Details

Sabrina Reiter, Andreas Kiendl, Julia Rosa Stöckl, Anna Rot, Susi Stach, Michou Friesz, u.a.
Andreas Prochaska
Matthias Weber
David Slama
Andreas Prochaska, Agnes Pluch
Lunafilm

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Nach der dritten Folge bist du
    Wie schon im ersten Teil, zieht auch der zweite Teil mit vertrauten Bildern in einen beklemmenden Strudel. Kameraführung, Bildsprache und Maske sind ausgezeichnet. Die mir bisher unbekannten Schauspieler sind der zweite Trumpf dieser Produktion. Die Handlung geht einen geraden Weg, für Verwinkelungen sind zum Ende hin sowieso keine Nerven mehr vorhanden. Der Film ist ein ausgezeichnetes Werk, aber wie jeder Horrorfilm kein schöner Film. Sehr gelungen.

  • Schade
    Ich hab den Film gestern mit einem Freund gesehen - wir waren die einzigen im Saal 1 des Villages Cinemas im 3.! Und das, obwohl der Film noch nicht so lange läuft und auch kräftig beworben wird... und das am Samstag Abend um 22:45 (keine schlechte Zeit um sich einen Horrofilm anzuschauen).
    Schade, daß Kino in Österreich nicht mehr Leute anzieht. Zumal es sich um eine tolle Produktion handelt. Die Atmosphäre und die Bilder lassen mich auch einen Tag später nicht los.
    Nach dem ebenfalls beeindruckenden Film Revanche ist das nun schon die zweite österr. Produktion, die wir zu zweit allein im Kino anschauen. Was ist da los?

  • Mehr davon bitte ...
    Ausgezeichnete österreichische Produktion, die sich nicht vor internationalen Vergleichen scheuen muss. Ein super Thriller, phantastische Kameraführung, hervorragendes Sound Design. Packend von Beginn bis zum Ende. Definitiv eine Steigerung zum 1. Teil und absolut sehenswert (möglicherweise eine Spur zuviel Blut, aber das ist Geschmackssache)

    Mehr von dieser Qualität und man müsste nicht den österreichischen Film oft bedauern.

  • wette
    ganz nett und teilweise sehr spannend; aber weitgehend ein bisschen eintönig, der erste teil war abwechslungsreicher und handlungsverläufe unvorhersehbarer.

    der 1. bot noch den gewissen "neuheits-effekt" (durchgehend dialekt im film!); der 2. teil hat nix neues zu bieten, außer ein bisschen nackte haut und ein paar ordentliche "blut-spritz-szenen";

    mit 24.000 zuschauer am 1. wochenende eigentlich kein schlechter start; lässt auf das erreichen der 85.000 vom ersten teil hoffen; aber irgendwie bezweifle ich das... zwar hat let's make money nur 15.000 am ersten wochenende geschafft und hat mittlerweile 150.000 besucher; aber der mundl hat auf anhieb 60.000 geschafft und in der 2. woche 100.000...

    aber wenn i3tbdt2 auch in der 2. und 3. woche so anzaht, also mehr als am 1. WE erreicht, dann müssten wir am 19. jänner die 100.000er-grenze überschritten haben ;-) (vgl. relation der besucherzahlen in der 1., 2. und 3. woche bei let's make money und echte wiener; fast doppelt so viele besucher in der 2. woche als am eröffnungswochenende; selbe tendenz in der 3. woche) --> 24.000 + fast das doppelte, also ca. 40.000 = ca. 60.000 nach der 2. woche (bzw. 3. wochenende) und nochmals ca. 40.000 in der dritten woche, ergibt ca. 100.000 nach dem 4. wochenende, also bis einschließlich sonntag, 18. jänner ;-)

    top, die wette gilt!

  • Top Film aus Oesterreich
    Ich muss sagen, ich bin wirklich sehr positiv ueberrascht. Endlich ein oesterreichischer Film, der den internationalen Vergleich standhaelt.
    ++++

  • Grauslig aber gut!
    Ich bin ja einiges gewohnt, was den ausgiebigen Gebrauch von Filmblut und Ekelsequenzen in Horrorfilmen angeht, trotzdem kam ich heute Abend nicht darum herum, mit einem etwas mulmigen Gefühl vom Kino Heim zu fahren.

    Der Grund dafür: In 3 Tagen bist du tot 2!

    Aber alles der Reihe nach. Wer einen billigen Aufguß des ersten Teils, sprich, noch einen Teenie-Horrorfilm erwartet, der wird enttäuscht werden. Die Story schließt zwar mehr oder minder nahtlos an den ersten Teil an, jedoch schlugen Prochaska und Grasser innerhalb des Horror-Genres diesmal einen anderen Weg ein. Auf alle Fälle ein vernünftiger Schritt! Die Richtung des Films lässt sich vielleicht mit "Hillbilly-Horror" beschreiben. Parallelen zu Klassikern wie Texas Chainsaw Massacre sind nicht zu leugnen.

    Die Geschichte ist recht schnell erklärt: Nina (überzeugend gespielt von Sabrina Reiter) bekommt von ihrer Freundin Mona anderthalb Jahre nach dem ersten Teil einen Anruf. "Nina! Hilf mir! Schnell!" ist das einzige was das Handy hergibt. Also ab in den Zug/Bus und nichts wie nach Ebensee bzw. Tirol bzw. ins Alpenkaff. Man will ja keine alten Freunde warten lassen. Schon gar nicht wenn sie gefesselt irgendwo in einem Keller liegen.

    Recht einfach, denken Sie? Gut so, sei gesagt! Nicht, dass das Horror-Genre nicht auch von ausgeprägten Stories leben kann, aber sind es gerade die einfachen und möglichst schnörkellosen Szenarios die eine augenscheinlich realitätsnahe und somit intensive Geschichte liefern. In diesem Zusammenhang trägt auch zur Steigerung der Atmosphäre bei, dass den gesamten Film über nur in Mundart gesprochen wird. Ob dies einem internationalen Erfolg (welchen sich der Film sicherlich verdient hätte) abträglich sein wird, wird sich wohl erst zeigen müssen. Damit zu rechnen ist jedoch (leider, denn an dieser Stelle sei auch erwähnt, dass die schauspielerische Leistung der Akteure durchgehend sehr überzeugend ist). Alles in allem kann man sagen, die Story baut auf einem einfachen Ausgangspunkt auf, verdichtet sich jedoch im Verlauf des Filmes zunehmend.
    Allein der Abschluss-Gag, wie er im Horror-Genre üblich ist, ist zwar gut, zündet aber nicht so recht.

    Kamera und Montage sind jeweils eine Klasse für sich. Manchmal gab es diese "Schock und schwarzes Bild"-Schnitte, welche ich persönlich als etwas unangenehm platziert empfand. Wenn ich eine schwarze Leinwand sehe, erwarte ich normalerweise, dass eine dunkle Szene oder ein weiterer Schocker anschließt. Allgemein grieselte das Bild in den dunklen Szenen (von welchen ein Horror-Film ja lebt) etwas. Der Grund dafür war wohl technischer Natur. Einen künstlerischen, respektive atmosphärischen Beitrag leistete das Grieseln zumindest nicht. Was man jedoch auch anmerken sollte ist, dass es keine unlogischen Szenen- oder Einstellungswechsel gab. Abstrakte Kamerafahrten oder -einstellungen sind im Horror- bzw. Mystery-Genre bei vielen Filmemachern ein sehr beliebtes Mittel um eine ganz bestimmte Atmosphäre aufzubauen, können jedoch auch, den falschen Einsatz vorausgesetzt, ein grübelndes oder verwirrtes Publikum hinterlassen. Apropos Einstellungen: Da die Kamera sich immer sehr nahe bei der Hauptprotagonistin befindet, rückt man dem Geschehen noch ein Stückchen näher als bei anderen Filmen.

    Um zu einem Ende zu kommen, die Frage: Kann der zweite Teil mit dem ersten mithalten? Die Antwort: Ich weiß es nicht! Zumal, wie eingangs bereits erwähnt, mit dem zweiten Teil ein anderes Sub-Genre des Horror-Films betreten wurde. So muss diese Frage wohl jeder für sich selbst klären.
    Vielleicht wäre aber auch eine andere Frage angebrachter: Kann der Film mit den Hillbilly-Horror-Vorlagen aus den U.S.A. mithalten? Diese Antwort fällt mir leichter: Auf alle Fälle!

    Fazit: 8 von 10 Punkten

    MfG
    M.A.T.

    Volles Review auf: http://alpenfilm.over-blog.net/