Innovatives Kino Programm 4

 
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Museumswärter
Animation, AT 2016, 3 min

Was macht ein Museumswärter, wenn er sich unbeobachtet fühlt? Er steht herum! Bleibt stoisch auf seinem Posten. Unbewegt, stumm. Eine statische Einstellung, ein karger Raum, eine Figur, eine Wahnsinnsstimme – eine bewegende Momentaufnahme. Ein minimalistischer Animationsfilm, der die kleinen Dinge feiert – voller Charme, Emotion und Schönheit.

Substanzaufnahme
Innovatives Kino kurz, AT 2017, 8 min, kein Dialog

Sterile Räume, weiße Wände, schwarze Türen, keine Menschen. Eine schwarz glänzende Flüssigkeit schwappt hinein, breitet sich langsam auf dem Boden aus, verschluckt das Weiß und formiert sich zur plastischen Form. Raumgreifende Substanzen, fremdartig, beseelt, rätselhaft – unheimliche, mitunter komische Körper, die die gewohnte Raumwahrnehmung irritieren.

Vivien.Liebe.
Innovatives Kino kurz, AT 2016, 14 min, OmeU

„Vivien kreischt, ich jaule, Manus gurgelt“, kommentiert die nasale Roboterstimme eines Toten nüchtern den blutigen Höhepunkt. Wie es dazu kommen konnte, erzählt Vivien.Liebe. als Tour de Force aktionistischer Einlagen. Reduzierte, bühnenhafte Bilder, eine irrwitzige Montage von Tönen, Stimmen, Schriftinserts, Primärfarben und 1990er-Jahre-Videoeffekten: Sunset Boulevard auf Designerdrogen.

Herz
Innovatives Kino kurz, AT 2016, 4 min, kein Dialog

Hände in Latex, Haut, Skalpelle, Nadel und Faden. Großaufnahmen von chirurgischen Eingriffen in Schwarz-Weiß: Präzisionsarbeit an einer Hand, am Augenlid, am offenen Herzen. Zwei 16mm-Filme, die sich dem Körper und chirurgischen Gesten widmen: Fragmentierung, Durchdringung und Neuschaffung als Prinzipien der Medizin und der Kunst – schmerzlich-invasiv und heilsam-berührend.

Auge/Hand
Innovatives Kino kurz, AT 2016, 4 min, kein Dialog

Hände in Latex, Haut, Skalpelle, Nadel und Faden. Großaufnahmen von chirurgischen Eingriffen in Schwarz-Weiß: Präzisionsarbeit an einer Hand, am Augenlid, am offenen Herzen. Zwei 16mm-Filme, die sich dem Körper und chirurgischen Gesten widmen: Fragmentierung, Durchdringung und Neuschaffung als Prinzipien der Medizin und der Kunst – schmerzlich-invasiv und heilsam-berührend.

MappaMundi
Innovatives Kino, LU/AT 2017, 45 min, OmeU

Eine beschleunigte Stop-Motion-Zeitreise durch 950 Millionen Jahre Weltgeschichte: Eine Collage aus futuristischen Spielfilmsequenzen, Weltraumanimationen, Hunderten historischen Weltkarten, Ikonografien, Sprachen und Religionen unterschiedlicher Epochen und Kulturkreise offenbart das universelle Prinzip kontinuierlichen Wandels – vielfältige Weltbilder im Fluss der Zeit.

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