Jade Goddess of Mercy

 HK/China 2003
Drama, Romanze 120 min.
film.at poster

Eine Polizistin geht eine gefährliche Liaison mit einem Drogendealer ein.

An Xin arbeitet als Polizistin bei einer Antidrogen-Einheit. Sie ist mit dem Journalisten Tiejun verlobt, kann sich aber nicht entscheiden, ihn zu heiraten. Eines Tages trifft sie den jungen Mao Jie. Eine kurze Romanze beginnt. Als sie schwanger wird, bleibt ihr keine andere Wahl, als sich von Mao Jie zu trennen. Sie entschließt sich, Tiejun zu heiraten. Kurz darauf gerät sie bei einem Polizeieinsatz als verdeckte Ermittlerin in eine lebensgefährliche Situation. Der Drogendealer, den sie im Zuge der Aktion treffen soll, ist kein anderer als Mao Jie...

Details

Vicky Zhaowei, Nicholas Tse Ting-fung
Ann Hui

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ein sehr schönes Drama mit Thr
    Der Film beginnt mit Yang Rui, der gerade den Tempel von Kwan Yin betritt,- der Goddess of Mercy. Jedoch aggiert er in dem Film eher als Türsteher. Er führt uns in die Geschichte und entlässt uns auch wieder aus ihr. Zwischendrin: Die eigentliche Protagonistin An Xin. Zugegeben, ich habe die meiste Zeit auf das Treffen zwischen ihr und Mao Jie gewartet, da dies die eigentliche Handlung ist. Bei ihrem ersten Treffen, mußte ich bezüglich Mao Jie´s Einsatz schmunzeln. Auch der Ausflug zum Fluß und das verspielte kennen lernen waren amüsant.
    Als sie sich dann von ihm trennt und er wegen ihr festgenommen wird, konnte man die Vergeltung schon kommen sehen. "Only facing death can we find life", wie er immer zu sagen pflegte bekam nun eine Bedeutung. Obwohl man seinen Verlust auch mit einem "Selber schuld" abtun könnte, so war es irgendwo doch nachvollziehbar. Er hatte schwere Verluste in der Familie zu verzeichnen und wollte diese nun heimzahlen. Auf welch brutale Weise er dies tut ist überraschend. Wiegesagt war mir das Ende bereits bekannt, aber welche Opfer er noch fordert und wie die letzte Begegnung zwischen den beiden stattfindet hat mich aufschrecken lassen.
    An Xins Beziehung zu Tiejun fand ich eher zweitrangig und hat mich nicht ganz so begeistert. Wahrscheinlich nur, weil ich ihn unpassend für die Rolle finde.
    Die freundschaftliche Bindung zwischen An Xin und ihrem Polizeichef wurde sehr schön erzählt. Er, der immer für sie da ist und ihr geholfen hat, eine neue Identität anzunehmen. Oder wie er nach seinem Wutanfall dann zu klein An-Xiong sagt: "Der Onkel ist nicht böse auf dich. Ich schreie nur, weil du so süß bist." *g* Dann Yang Rui, der verzweifelt nach ihrem neuen Aufenthaltsort sucht und dabei erst am Chef vorbei muß, all das lösten die betrügende Spannung über der vergangenen Szenen etwas auf.
    Zwar hielt das nicht lange an, da nun die eigentliche Dramatik stattfand.
    Schön war auch, wie am Anfang aufgeworfene Fragen innerhalb des Filmes aufgeklärt wurden.
    Und dann noch zu der Länge des Filmes. Ich denke, um sämtliche Antworten zu geben und gewisse Gefühle richtig rüberzubringen sind zwei Stunden absolut vertretbar. Zu mal Film eine positive Nachricht hinterlässt, wenn auch mit bitteren Nachgeschmack.
    Die Hintergrundmusik ist zudem ein weiterer Pluspunkt für den Film, da sie manche emotionalen Szenen um ein vielfaches mehr betont.
    Last but not least: Vicki Zhao. Eine hervorragende Schauspielerin, die dem Film die tragende Rolle gibt und die zudem einfach überzeugend ist, in allem was sie macht.
    Jade Goddess of Mercy ist ein sehr schönes Drama mit Thrillerelementen und einem tragischen und nachdenklichem Ende.
    10 von 10 Göttinnen