Jirokichi fhe Rat

 J 1931

Oatsurae Jirokichi goshi

Drama 71 min.
6.70
film.at poster

Im Mittelpunkt von OATSURAE JIROKICHI GOSHI steht Jirokichi. Nach einer Reihe von Überfällen befindet er sich auf der Flucht, wird in Schwertkämpfe verwickelt, rettet eine junge Frau aus den Händen von Kriminellen und findet sich am Ende zwischen zwei Frauen wieder.

Der Regisseur Daisuke Itô wird von vielen Filmhistorikern, neben Ozu und Mizoguchi, als der wichtigste japanische Filmemacher dieser Generation gesehen. Und sein OATSURAE JIROKICHI GOSHI bildet einen der Höhepunkte des späten japanischen Stummfilms und ist, als einer der wenigen, fast vollständig überliefert. Noch bis Mitte der 1970er-Jahre galt Daisuke Itôs gesamtes Stummfilm-Œuvre als verschollen. Im Mittelpunkt von OATSURAE JIROKICHI GOSHI steht Jirokichi. Nach einer Reihe von Überfällen befindet er sich auf der Flucht, wird in Schwertkämpfe verwickelt, rettet eine junge Frau aus den Händen von Kriminellen und findet sich am Ende zwischen zwei Frauen wieder (dargestellt durch das Schwesternpaar Naoe und Nobuko Fushimi).

Ein früher Vertreter des »Chambara-Genres« (Schwertkampf-Filme, angesiedelt im feudalen Japan), das maßgeblich von Daisuke Itô mitentwickelt wurde - eine Konstante im japanischen Kino bis zur Gegenwart -, kann OATSURAE JIROKICHI GOSHI auch, vor allem im Angesicht des verklärten Images der Yakuza, als eine Art »Robin Hood im Nadelstreifenanzug«, als Wegbereiter des »Yakuza-Film« gesehen werden. Formal besticht der Film durch eine Vielzahl an technischen und ästhetischen Innovationen und beinhaltet einige der besten Actionszenen der Stummfilmzeit. Die unglaublich bewegliche Kamera von Karasawa Hiromitsu wagt sich bei Kampfszenen mitten ins Getümmel und bewirkt so einen Realismus, der in der Stummfilmzeit seinesgleichen sucht.

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Denjirô Ôkôchi, Naoe Fushimi, Nobuko Fushimi, Reisaburô Yamamoto
Daisuke Itô
Hiromitsu Karasawa
Daisuke Itô, nach einer Vorlage von Eiji Yoshikawa

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