Kampuchea

 
Dokumentation 
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Exercises (1981) von Heynowski & Scheumann. 35mm, Farbe, 10 min

Die Angkar (1981) von Heynowski & Scheumann. Kamera: Peter Hellmich; Musik: Frédéric Chopin. 35mm, Farbe und s/w, 91 min

Dem Terror der Roten Khmer in Kampuchea widmeten H & S ihren kleinsten, inhaltlich aber explosivsten Zyklus. Man erinnere sich: Aus Sicht der DDR waren Pol Pot und die Seinen - im Gegensatz zu den US-Imperialisten in Vietnam und Laos, den Söldnern und ­Potentaten in Afrika, den putschistischen Militärs in Chile - Genossen, Brüder. Die sich allerdings verhielten wie die Herrscher Nazideutschlands: Ihre Feinde steckten sie in Konzentrations- und Vernichtungslager. Das berüchtigste davon, das S21, befand sich in der Tuŏl-Slêng- Oberschule in Phnum Pénh. H & S näherten sich nur wenige Jahre nach dem Genozid diesem Ort des Massenmordens, sprachen mit Überlebenden und Tätern, versuchten, den Alltag wie die Tathergänge zu rekonstruieren - damit nichts, kein Detail, kein Name und kein Gesicht vergessen wird, soweit das menschenmöglich ist. Daraus wurde Die Angkar, eines der unbekannten Hauptwerke der Weltfilmgeschichte. (R.H.- Filmmuseum)

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