KUB Teil 1

 
Kurzfilm 
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Filmreihe Harun Farocki - In Zusammenarbeit mit dem KUB

Nicht löschbares Feuer

Deutschland 1969 | 25 min | Regie, Buch, Schnitt: Harun Farocki, Kamera: Gerd Conradt, Mitwirkende: Harun Farocki, Eckart Kammer, Hanspeter Krüger, Caroline Gremm, Volker Bussäus, Ingrid Oppermann, u.a.

1968 flog Farocki mit siebzehn weiteren Studenten wegen rebellischer Umtriebe von der Berliner Filmakademie; ein Jahr später entstand Nicht löschbares Feuer, der wichtigste Agitprop-Film der Vietnam-Bewegung. Ein Traktat über Napalm-Produktion, Arbeitsteilung und fremdbestimmtes Bewusstsein von brechtscher Kargheit, lehrhaft im Stil, schneidend in der Diktion: heute ein Dokument für den pädagogischen Rigorismus der 68er, aber auch für ihr Vermögen, komplizierte Zusammenhänge so zu erhellen, dass Kapieren und Agieren für viele der Generation zu einer selbstverständlichen Einheit wurden. (Klaus Kreimeier, Die Zeit)

Bilder der Welt und Inschrift des Krieges

Deutschland 1988 | 75 min | Regie, Buch: Harun Farocki, Kamera: Ingo Kratisch, Schnitt: Rosa Mercedes

Fluchtpunkt von Bilder der Welt ist das Gedankenbild vom "blinden Fleck" der Auswerter von amerikanischen Flugaufnahmen, die sich 1944 nur für die industrielle Anlage der IG-Farben, nicht aber für das nahegelegene Konzentrationslager Auschwitz interessierten. Kommentare und Hinweise auf den Luftaufnahmen zeigen, dass erst Jahrzehnte später der CIA entdeckte, was die Alliierten 1944 nicht sehen wollten: dass neben dem industriellen Bombenziel IG-Farben-Werke das KZ Auschwitz abgebildet war. (Christa Blümlinger)

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Harun Farocki

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