Laughing 'til It Hurts

 
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Dieses Sonderprogramm besteht aus den folgenden Filmen: Monsieur Qui a mangé du Taureau anonym, 1909, 6 minutes, 35mm The Cook Roscoe Arbuckle, USA 1918, 19 minutes, 35mm Should Men Walk Home? Leo McCary, USA 1927, 20 minutes, 35mm There it is Charlie Bowers, USA 1928, 20 minutes, 35mm Pass the Gravy Fred Guiol, USA 1928, 22 minutes, 16mm Silent Short Film Program composed by Paolo Cherchi Usai Klavierbegleitung: Gerhard Gruber Introduction: Jean-Pierre Gorin Am 18. August 2008 verstarb 91-jährig der Maler und Filmkritiker Manny Farber, dessen Buch „Negative Space“ zu den Klassikern der Filmliteratur gehört. Die Viennale widmet dem bedeutenden Autor und Künstler ein Programm aus feinsten Slapstick-Klassikern und Wiederentdeckungen. Zusammengestellt hat es der Kurator und Archivar Paolo Cherchi Usai. Es im Rahmen der Viennale zu zeigen, hat Jean-Pierre Gorin ermöglicht, den Manny Farber als Mentor und Freund Mitte der 70er Jahre in die USA geholt hat, um an der University of California Film zu unterrichten. Die dynamischen Wege erarbeiteter, restaurierter und weitervermittelter Programme – eine Art der freundlichen Aneignung von Künstler zu Künstler und Festival zu Festival – spiegeln die Freude an kreativer Vernetzung wider, die Manny Farber und seine Künste ausmachte. Ebenso wie der unorthodoxe Titel des Programms – Laughin ’til It Hurts – die Lust an der Komik als fröhliche Gegenläufigkeit von Ursache und Wirkung feiert. „Manny Farbers Stil, als Maler wie als Autor, erscheint nur auf den ersten Blick aus der Ferne wie aus einem Guss. Lässt man sich auf ihn ein, erweist er sich jedoch als vielschichtig und aus Materialien geschaffen, die nicht im selben Tempo arbeiten. (…) Und funktioniert nicht auch Slapstick erst mit einer durchkomponierten Struktur, mit Präzision und einem ausgeprägten Sinn für Timing und Performance? All das sind Haupttugenden Farbers, seiner Bilder wie seiner Texte. Wie also könnte in einer Hommage an Manny Farber nicht auch schallendes Gelächter ausbrechen?“ (Jean-Pierre Gorin)

(Text: Viennale 2008)

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