Long Walk Home

 Australien 2002
Drama, Abenteuer 94 min.
7.50
Long Walk Home

Die australische Rassenpolitik duldete keine Mischlingskinder und so treten drei Heranwachsende im Jahr 1931 eine fast 2.500 Kilometer lange Odyssee an, um aus einem Erziehungsheim wieder nach Hause zu gelangen.

Details

Everlyn Sampi, Tianna Sansbury, Kenneth Branagh, David Gulpilil u.a.
Phillip Noyce
Peter Gabriel
Christopher Doyle
Christine Olsen

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die gestohlene Generation
    Der deutsche Titel ist Inhaltsangabe. Das Original stellt den Kaninchenzaun in den Mittelpunkt, der den entflohenen Kindern als Wegweiser dient. Phillip Noyce versucht mit seinem Film ein Kapitel australischer Vergangenheit aufzuarbeiten: Das Unrecht an den Aborigines: die zwangsweise Trennung von Mischlingskindern von ihren Eltern und die Unterbringung in einem Erziehungslager. Hier sollen sie lernen was Pflicht, Gehorsam und Verantwortung heißt. Kenneth Branagh als geölter Rassist meint ’Man müsse sie vor sich selber schützen.’ Es ist ihm egal, dass er dabei Sprache und Kultur der Ureinwohner ausmerzt. Bei seiner glücklosen Verfolgung muss er feststellen ’Sie leben zwar im Neolithikum, haben aber keinen neolithischen Verstand. Die Kinder beweisen, dass sie 2000 Kilometer zurücklegen können und den Suchtrupps immer wieder entwischen, weil das weite Land nicht ihr Feind ist. Noyce ist um Ausgewogenheit bemüht und stellt nicht alle Weißen per se als Bösewichter dar.