Lost Lost Lost

 1976
Dokumentation 174 min.
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Der Verlust der Heimat ist vielleicht das Axiom der Mekas'schen Kunst, das Trauma, das es zu bewältigen gilt. Lost Lost Lost ­betrauert wie kein anderer seiner Filme offen die Abwesenheit der litauischen Heimat und zeigt zugleich das Hinweinwachsen und Arrangieren mit einem neuen Zuhause. Zu sehen ist Material aus 15 Jahren - darunter die frühesten Aufnahmen der Mekas-Brüder - und der Prozess von Mekas' künstlerischer Entwicklung, vom Dokumentaristen, der sich selbst in der Tradition der Briten Grierson/ Rotha und des Direct Cinema sah, hin zu seiner eigenen poetischen Sprache, den "Diary Films". Die Kraft dieser Arbeit liegt damit gerade in der Interaktion der verschiedenen Wahrnehmungsweisen und der außerordentlichen Distanz zwischen dem Zeitraum des ­Filmens und des Schneidens. Wie ein moderner Homer erzählt ­Mekas hier seine eigene Odyssee. "Sing Ulysses, sing your travels. Tell where you have been, tell what you have seen." (C.G. - Filmmuseum)

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Jonas Mekas

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