Michael Pilz: Frühe Werke

 
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Ein angemessen atemloser und verwegener Parforceritt durch die Urgründe der Pilzschen Poesie.

Plakatkleber (1964) von Michael Pilz. s/w, 11 min

Unter Freunden (1966) von Michael Pilz. s/w, 14 min

Für Peter Noever und Achille Castiglioni (1969) von Michael Pilz. s/w, 5 min

Underground (1969) von Michael Pilz, Gert Winkler. s/w, 4 min

Wienerinnen 1-3 (1971) von Michael Pilz. Farbe, 10 min, Videofassung

Wladimir Nixon (1971) von Michael Pilz. Farbe, 26 min, Videofassung

L'Imagination des yeux (1973)von Michael Pilz. Farbe, 29 min

Ein angemessen atemloser und verwegener Parforceritt durch die Urgründe der Pilzschen Poesie: Von der wahrscheinlich ersten Kamera­übung an der Filmakademie, Plakatkleber - auch ein Versuch, sich die Vor-Bilder per Imitation von der Seele zu filmen -, über den lässig freifließenden Burgenland-Beat von Unter Freunden und dessen ­Tagebuch-Double Für Peter Noever und Achille Castiglioni, quer durch das Dickicht des Wiener Aktionismus, dem Underground erkenntnisträchtig-feixend einen Nachschöpfungs-Zerrspiegel vorhält, bis hin zu Wladimir Nixon, einem fetzig Lemke'esken Spionage­reißer mit Lui Dimanche als Marquard Bohm von Österreich. Die Coda ist ein Scharnier - eine der ersten wie erstaunlichsten Arbeiten von Pilz fürs öffentlich-rechtliche Fernsehen: L'Imagination des yeux lässt sich prächtig als dokuspielerische Alternativ-Variété-Variation über Tod Brownings Freaks genießen. (O.M.)

(Text: filmmuseum)

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