Muhammad and Larry / Town Bloody Hall

 
Dokumentation 
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Zwei Spoken-Word-Actionfilme rund um US-Ikonen.

Muhammad Ali und Larry Holmes in den Wochen vor ihrem WM-Kampf 1980, besessen voneinander, in aller Ambivalenz, bis ins Schlussbekenntnis zu friendship. Danach Norman Mailer als Zeremonienmeister eines Events in New York, 1971: Anlässlich seines umstrittenen Artikels "The Prisoner of Sex" debattiert er mit vier Frauen "the feminist question". Noch während der Einführungsvorträge beginnt eine verbale Schlammschlacht unter Beteiligung des Publikums (darunter Susan Sontag). Mailers Hoch- und Tiefschläge werden gelegentlich souverän gekontert, und am Ende des "Theaters der Ideen" verabschiedet man sich freundlich. Mehr noch ein Zirkusfilm als ein Zeit(geist)dokument und eine der unterhaltsamsten Arbeiten des Direct Cinema, entstanden unter Guerilla-Bedingungen: Die Kameraleute mussten sich zwischendurch verstecken, das vermeintlich unbrauchbare Material blieb jahrelang liegen, bevor es Chris Hegedus fand und montierte. (filmmuseum)

Muhammad and Larry

Ein Film von Albert & David Maysles

mit: Muhammad Ali, Larry Holmes

1980

Farbe

Engl. OF

Länge: 29 min.

Town Bloody Hall

Ein Film von D.A. Pennebaker, Chris Hegedus

mit: Norman Mailer, Diana Trilling, Germaine Greer, Jacqueline Ceballos, Jill Johnston

1979

Farbe

Engl. OF

Länge: 88 min.

Kritiken

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