Nine

 USA/I 2009
Drama, Romanze, Musikfilm / Musical 26.02.2010 118 min.
5.90
Nine

Für die Hollywood-Verfilmung des erfolgreichen Musicals versammelte Rob Marshall eine geradezu einschüchternde Besetzung von nicht weniger als sechs OSCAR®-Preisträgern.

Das Musical NINE dreht sich um den weltberühmten italienischen Filmregisseur Guido Contini
(Daniel Day-Lewis), der zwar gerade auf der Welle des Erfolgs schwimmt und seinen größten
Hit auskostet, zugleich aber vor einer schweren Midlifecrisis steht. Der bevorstehende 40.
Geburtstag kostet ihn nicht nur seine Nerven und Kreativität, sondern verstrickt ihn auch noch in
ein kompliziertes Netz aus Affären, Streitereien und Leidenschaft mit den Frauen in seinem
Leben - mit seiner Ehefrau (Marion Cotillard), seiner Geliebten (Penélope Cruz), einer
amerikanischen Mode-Journalistin (Kate Hudson), seiner Kostümdesignerin (Judi Dench), einer
Muse (Nicole Kidman), der Verführerin aus seiner Jugend (Stacy Ferguson) und mit seiner
verstorbenen Mutter, gespielt von Sophia Loren.

Details

Daniel Day-Lewis, Marion Cotillard, Sophia Loren, Judi Dench, Penélope Cruz, Nicole Kidman u.a.
Rob Marshall
Andrea Guerra
Dion Beebe
Michael Tolkin, Anthony Minghella
Senator Film Austria

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • eingeschlafen - 3
    Lewis singt im Film selber, er wirkt auch sehr gut, er spielt die Rolle so dar dass man sieht dass er innerlich zerrissen ist, nach außen ist alles O.K. Ja er ist eine Leuchte, im Film nicht unterforderte, aber seine Rolle ist eben für mich uninteressant ehrlich gesagt. Ah jetzt weiß ich, das ganze wirkt wie ein bourgeoiser Aufguss der Film Noir Serie aus den 50 er Jahren.

    Penelope wirkt so dass man merkt, sie will ihn verführen dann doch nicht, sie mag ihn, akzeptiert wie er ist, kann nicht von ihm weg, will zu ihm hin ja keine Ahnung, da hat mir besser gefallen die Szene als Guido ne Schreibblockade hat, wie er sich vorsagt, Seite 1, Seite 1, Seite 1. Ach ja Nicole Kidman wirkt im Film irgendwie wie ne römische Statue im Mausoleum von einem Indischen Scheich oder wie die Typen da unten heißen.

    Der Film ist wirr, er handelt von einem Regisseur der 2 Stunden die Idee zu einem Musical sucht und das ganze ist angelehnt an den Fellini Film, was für eine grandiose Idee, übrigens was mich wundert, dass man den Fellini Film zu einen der besten aller Zeiten gewählt hat. Uff, der Film ist ein Mist für mich, langweilig. Wenn man schon wählt dann bitte die alten Monumentalfilme, aber die sind leider wohl nicht so beliebt.

    Übrigens wer ein Intelligenter ist, der wird wohl an jeder Szene was finden was berühmt ist, Anspielungen, Reminiszenzen und Ideen zu anderen Filmen. Die Choreographien waren sehr gut, sie wirken nicht geil, sie wirken lasziv und leicht obszön aber nicht modern geil, und sie resultieren aus einer Vergangenen Erlebnisbewältigung vom Jungen Guido aus 1926. Was man im Film merkt, Italienische Frauen sind viel unkomplizierter und auch viel gefährlicher als Ami Schnitten.

    Die Musik ist das Nächte, die gefiel mir eben nicht. Da hätte man was anderes verwenden können, was Vielleicht berühmter wäre, berühmtere Titel. Übrigens Stacy Ferguson und Black Eyed Peas spielen ja im Film mit, dass sind echte Sängerinnen.

    Tja, 80 Millionen US $ Kosten, 20 Millionen eingespielt, 4 Oscar Nominierungen, 32 Nominierungen, 5 Preise gewonnen. Na Ja nicht viel oder? Ich Glaube wenn man auf Kammerspiele steht, auf ein Drama, auf Filme die anspruchsvoll sind, auf Musicals, da ist man hier richtig, aber der Film lässt jede Spannung vermissen für mich halt.

    Er wirkt gut weil Lewis mitspielt, und Cruz, Kidman kommt selten vor, Loren nur 3 x oder so, die Stimmen sind gut, aber alles wirkt so als wäre es kein Film sonder eher eine Mischung zwischen Theater, Oper, Doku und Lebenskrise. Na Ja nichts für mich halt.

    Wie gesagt, Day-Lewis ist wie immer perfekt, er wirkt gut, die anderen auch die Musik gefällt mir nicht der Film ist langweilig, die Story nervt ist für mich uninteressant, der uninteressanteste Film 2010 glaube ich.

    33 von 100

  • nicht so gut - 2
    Was spielt sich in 8 ½ ab? Nun ganz einfach. Die Hauptfigur, Guido Anselmi, ist ein Regisseur, der seine Inspiration verloren hat und sich unfähig fühlt, seine aktuelle Arbeit an einem Film zu beenden. Er zieht sich in einen Kurort zurück, doch dort erscheinen bald alle die, denen er eigentlich entkommen wollte: sein Drehbuchautor, sein Produzent, seine Frau und seine Geliebte. Er kann nicht entfliehen – einzig in Tagträumen. Sein gesamtes Umfeld bedrängt ihn. Obwohl er in einer Schaffenskrise steckt, läuft die Produktion seines neuen Filmes auf Hochtouren: Guido lässt eine gewaltige Kulisse bauen, die Abschussrampe für ein Raumschiff.

    Ja und was weiß ich, es geht da lange weiter ist ein 138 Minuten Film, der hier unter 2 Stunden. Mir war er zu lange, aber dazu später mehr.

    Gedreht wurde er in den Cinecitta Studios bei Rom. Guido im Film ist das Alter Ego vom Fellini. Er hatte alles zusammen für den Film alle Möbeln, Requisiten und wie man das ganze Zeug nennt aber irgendwie fehlt ihm eine Struktur, und so wirkt der Film auch, er hat alles beisammen aber mir fehlt die Struktur die den Film für mich spannend macht.

    Im Fellini Film flüchtet der Guido in Aggressive Tagträume wenn er nicht mehr weiter weiß, hier auch und dann noch eben die Frauen, da flüchtet unser Guido im Film in die Frauenwelt würde ich Mal sagen, darum kann man auch meinen es ist ein Frauenfilm. Oder? Nein weit gefehlt, es ist ein Intellektuellen Film. Was könnte man über das Vorbild 8 ½ sagen? Nun, Frederico meinte zum Film, er sei ein „Mittelding zwischen einer unzusammenhängenden psychoanalytischen Sitzung und einer etwas planlosen Gewissenserforschung und wenn ich mir den neuen Film ansehe, ja da kommt mir auch vor, dass ganze hängt nicht zusammen, zwischen Szenen hört man Frauenstimmen die singen, als wären sie ein Rufen dass deine Gedanken aufwecken soll, dann wiederum eine Frau die sich räkelt, und Guido der telefoniert, Sex soll hier mit Hilfe von Musik und schönen Stoffen und geilen Beinen von Frau Cruz so weiter geleitet werden dass man Lust auf die eigene Frau bekommt, denke ich, nur wieso telefoniert Guido und man sieht Cruz da einen Vorhang herunterfallen und stürzen? Und Singen, wie passt das zusammen? Nun darauf nix Antwort.

    Übrigens wer jetzt ein Fellini Fan ist, der weiß ja dass der Titel mit dem 8 ½ eine Anspielung auf die Anzahl der Filme, die Fellini zur Drehzeit bereits realisiert hatte. Dazu zählen sechs Spielfilme, welche voll gezählt werden, und zwei Kurzfilme sowie ein Spielfilm in Co-Regie, welche halb gezählt werden. Somit war dies sein achteinhalber Film.

    Ne ist mir egal eigentlich. Z8urück zum 9 er Film. Wenn man z.B. die Loren sieht, die taucht wenig auf, die ist ja auch schon alt, die hatte Mal Ihre Zeit, die war gut doch jetzt, ne zu alt und wenig im Bild doch trotzdem präsent. Und psychologisch gesehen ist sie die Mutter von Guido und vom Italienischen Film, übrigens Cruz singt hier selber im Film Glaube ich, sehr gut, nur die Melodie ist nichts für mich, kein Ohrwurm genauso langweilig kam mir der Film vor wie 2002 damals der „Chicago“ den ich mir auch nicht gemerkt habe, weil er eben langweilig war.

    Der Regisseur Rob Marshall drehte den Film mit Rückblenden so dass man seine Träume sieht, sie sollen mit Hilfe von Musik irgendwas vermitteln, übrigens das ganze spielt sich irgendwann in den 60 er Jahren ab, keine Ahnung, und es wirkt auch so, echt gut, nur Italien 1960 ist für mich so uninteressant wie Amerika 1930, die ganzen alten Gangsterfilme die haben bei mir nie was richtig erzeugt nie was von Freude oder Leibe zu diesen Filmen außer, die Mr. Moto Streifen mit Peter Lorre. Und genauso fühle ich mich hier bei dem Film, wieso sehe ich ihn mir an?

  • Stinkfad - 1
    Rob Marshall inszeniert die ganzen Musical Szenen sehr theatralisch auf einer Bühne. Es wird sehr schön getanzt, alles wirkt oft sehr erotisch, Erinnerungen an „Molin Rouge“ kommen auf. Allerdings ist hier weniger Filmeffekt, weniger Tageslicht, mehr alles auf der Bühne was ich zwar schätze mir aber bald am Nerv ging. Marion Cottilard singt im Film wirklich, eine Seltenheit, eine Schauspielerin die echt gut singen kann ja das ist schön. Hier spielt ja Nicole Kidman mit und die süße Penelope Cruz.

    Was mich sehr freut, GUIDO CONTINI im Film wird ja von Daniel Day-Lews verkörpert. Zweifelsohne ist der Mann ein Genie, nur warum hat er sich für so einen Film her gegeben? Ich sag’s gleich zu Beginn, der Film ist mir zu Fellini Mäßig, zu einseitig kompliziert, nein der Film gefällt mir nicht sonderlich, er ist so was wie ne wandelnde Midlife Krise in den 50 er Jahren. GUIDO will ja einen neuen Film machen. Italia soll er heißen. Die Produzenten sagen dass der Film der Beste aller Zeiten wird oder ein sehr guter halt, doch hat der Regisseur andere Probleme. Es lasst ihm das Weib keine Ruhe. Er denkt an Frauen, Frauen die in seinem Leben was Wichtiges gespielt haben. LUISA die von Marion Cottilard verkörpert wird, spukt in seinem Kopf rum, dann seine Geliebte, CARLA, die Cruz spielt sie, CLAUDIA seine Muse, die von Kidman verkörpert wird, dann hat er noch eine Vertraute, LILI (Judi Dench) und eine STEPHANIE die er hin und wieder sieht – die wird von Kate Hudson gespielt. Dann hat er eine Hure als Freundin, SARAGHINA, und seine MAMA, die spielt Sophia Loren, die ist eine Göttin.

    Unser 9. Gemeinsamer Film mit Guido sagt der Produzent bei der öffentlichen Vorstellung vor versammelter Menge, wo Presse und Volk anwesend ist. Darum heißt der Film wohl so. Lewis wirkt irgendwie nett in dem Film, sein verstörter Charakter, sein irres Genie, dass was er in seinen Filmen darstellt, mein Lieblingsfilm mit ihm ist „Der letzte Mohikaner“ und natürlich „Gangs of New York“ dieses Genie ist leider weg. Er hat mir immer so gefallen, weil er einfach strahlt, er kommt und füllt alles aus, hier wirkt er einfach wie ein Videostark in einem großen Hollywood Film.

    Kate Hudson taucht kurz auf, wieso hat der Typ so viele Freundinnen, wieso tut er so geheimnisvoll über seinen neuen Film, Fragen ihn die Leute auf der Pressekonferenz. Dann kommt das Singen. Reden und Singen. Also Guido redet im Film, dann kurzer Zwischenschnitt zum Singen auf der Bühne, ja keine Ahnung wie das zusammenhängt, soll wohl der Film sein oder das kurz eingeblendete Broadway Musical vom Film.

    "Nine" ist die Verfilmung einer Broadwayshow, die auf Federico Fellinis autobiografischem Werk "Achteinhalb" basiert. Method Actor Daniel Day-Lewis lernte für seine Rolle sogar Italienisch und ließ sich seine Garderobe wie die eines Filmstars der 1960er Jahre einrichten. Also ich habe eigentlich Fellini Filme noch nie gemocht, Italienische Filme nach Sergio Leone, nein Danke nicht unbedingt, außer spätere Loren Filme.

    Der Film hat ein Bühnen Musical, Also ein Musical im Film, und 3 neu komponierte Lieder. Wer auf Musical steht, und auf Musik zwischen Klassik, 40 er Jahre, und Fred Astaire, aber irgendwie anspruchsvoll und nicht so schön wie Ginger Rogers, ja der soll zugreifen. Ohrwürmer entdeckte ich keine.

  • Daniel ist super sonst nix - 3
    Lewis singt im Film selber, er wirkt auch sehr gut, er spielt die Rolle so dar dass man sieht dass er innerlich zerrissen ist, nach außen ist alles O.K. Ja er ist eine Leuchte, im Film nicht unterforderte, aber seine Rolle ist eben für mich uninteressant ehrlich gesagt. Ah jetzt weiß ich, das ganze wirkt wie ein bourgeoiser Aufguss der Film Noir Serie aus den 50 er Jahren.

    Penelope wirkt so dass man merkt, sie will ihn verführen dann doch nicht, sie mag ihn, akzeptiert wie er ist, kann nicht von ihm weg, will zu ihm hin ja keine Ahnung, da hat mir besser gefallen die Szene als Guido ne Schreibblockade hat, wie er sich vorsagt, Seite 1, Seite 1, Seite 1. Ach ja Nicole Kidman wirkt im Film irgendwie wie ne römische Statue im Mausoleum von einem Indischen Scheich oder wie die Typen da unten heißen.

    Der Film ist wirr, er handelt von einem Regisseur der 2 Stunden die Idee zu einem Musical sucht und das ganze ist angelehnt an den Fellini Film, was für eine grandiose Idee, übrigens was mich wundert, dass man den Fellini Film zu einen der besten aller Zeiten gewählt hat. Uff, der Film ist ein Mist für mich, langweilig. Wenn man schon wählt dann bitte die alten Monumentalfilme, aber die sind leider wohl nicht so beliebt.

    Übrigens wer ein Intelligenter ist, der wird wohl an jeder Szene was finden was berühmt ist, Anspielungen, Reminiszenzen und Ideen zu anderen Filmen. Die Choreographien waren sehr gut, sie wirken nicht geil, sie wirken lasziv und leicht obszön aber nicht modern geil, und sie resultieren aus einer Vergangenen Erlebnisbewältigung vom Jungen Guido aus 1926. Was man im Film merkt, Italienische Frauen sind viel unkomplizierter und auch viel gefährlicher als Ami Schnitten.

    Die Musik ist das Nächte, die gefiel mir eben nicht. Da hätte man was anderes verwenden können, was Vielleicht berühmter wäre, berühmtere Titel. Übrigens Stacy Ferguson und Black Eyed Peas spielen ja im Film mit, dass sind echte Sängerinnen.

    Tja, 80 Millionen US $ Kosten, 20 Millionen eingespielt, 4 Oscar Nominierungen, 32 Nominierungen, 5 Preise gewonnen. Na Ja nicht viel oder? Ich Glaube wenn man auf Kammerspiele steht, auf ein Drama, auf Filme die anspruchsvoll sind, auf Musicals, da ist man hier richtig, aber der Film lässt jede Spannung vermissen für mich halt.

    Er wirkt gut weil Lewis mitspielt, und Cruz, Kidman kommt selten vor, Loren nur 3 x oder so, die Stimmen sind gut, aber alles wirkt so als wäre es kein Film sonder eher eine Mischung zwischen Theater, Oper, Doku und Lebenskrise. Na Ja nichts für mich halt.

    Wie gesagt, Day-Lewis ist wie immer perfekt, er wirkt gut, die anderen auch die Musik gefällt mir nicht der Film ist langweilig, die Story nervt ist für mich uninteressant, der uninteressanteste Film 2010 glaube ich.

    33 von 100

  • Stinkfad - 2
    Was spielt sich in 8 ½ ab? Nun ganz einfach. Die Hauptfigur, Guido Anselmi, ist ein Regisseur, der seine Inspiration verloren hat und sich unfähig fühlt, seine aktuelle Arbeit an einem Film zu beenden. Er zieht sich in einen Kurort zurück, doch dort erscheinen bald alle die, denen er eigentlich entkommen wollte: sein Drehbuchautor, sein Produzent, seine Frau und seine Geliebte. Er kann nicht entfliehen – einzig in Tagträumen. Sein gesamtes Umfeld bedrängt ihn. Obwohl er in einer Schaffenskrise steckt, läuft die Produktion seines neuen Filmes auf Hochtouren: Guido lässt eine gewaltige Kulisse bauen, die Abschussrampe für ein Raumschiff.

    Ja und was weiß ich, es geht da lange weiter ist ein 138 Minuten Film, der hier unter 2 Stunden. Mir war er zu lange, aber dazu später mehr.

    Gedreht wurde er in den Cinecitta Studios bei Rom. Guido im Film ist das Alter Ego vom Fellini. Er hatte alles zusammen für den Film alle Möbeln, Requisiten und wie man das ganze Zeug nennt aber irgendwie fehlt ihm eine Struktur, und so wirkt der Film auch, er hat alles beisammen aber mir fehlt die Struktur die den Film für mich spannend macht.

    Im Fellini Film flüchtet der Guido in Aggressive Tagträume wenn er nicht mehr weiter weiß, hier auch und dann noch eben die Frauen, da flüchtet unser Guido im Film in die Frauenwelt würde ich Mal sagen, darum kann man auch meinen es ist ein Frauenfilm. Oder? Nein weit gefehlt, es ist ein Intellektuellen Film. Was könnte man über das Vorbild 8 ½ sagen? Nun, Frederico meinte zum Film, er sei ein „Mittelding zwischen einer unzusammenhängenden psychoanalytischen Sitzung und einer etwas planlosen Gewissenserforschung und wenn ich mir den neuen Film ansehe, ja da kommt mir auch vor, dass ganze hängt nicht zusammen, zwischen Szenen hört man Frauenstimmen die singen, als wären sie ein Rufen dass deine Gedanken aufwecken soll, dann wiederum eine Frau die sich räkelt, und Guido der telefoniert, Sex soll hier mit Hilfe von Musik und schönen Stoffen und geilen Beinen von Frau Cruz so weiter geleitet werden dass man Lust auf die eigene Frau bekommt, denke ich, nur wieso telefoniert Guido und man sieht Cruz da einen Vorhang herunterfallen und stürzen? Und Singen, wie passt das zusammen? Nun darauf nix Antwort.

    Übrigens wer jetzt ein Fellini Fan ist, der weiß ja dass der Titel mit dem 8 ½ eine Anspielung auf die Anzahl der Filme, die Fellini zur Drehzeit bereits realisiert hatte. Dazu zählen sechs Spielfilme, welche voll gezählt werden, und zwei Kurzfilme sowie ein Spielfilm in Co-Regie, welche halb gezählt werden. Somit war dies sein achteinhalber Film.

    Ne ist mir egal eigentlich. Z8urück zum 9 er Film. Wenn man z.B. die Loren sieht, die taucht wenig auf, die ist ja auch schon alt, die hatte Mal Ihre Zeit, die war gut doch jetzt, ne zu alt und wenig im Bild doch trotzdem präsent. Und psychologisch gesehen ist sie die Mutter von Guido und vom Italienischen Film, übrigens Cruz singt hier selber im Film Glaube ich, sehr gut, nur die Melodie ist nichts für mich, kein Ohrwurm genauso langweilig kam mir der Film vor wie 2002 damals der „Chicago“ den ich mir auch nicht gemerkt habe, weil er eben langweilig war.

    Der Regisseur Rob Marshall drehte den Film mit Rückblenden so dass man seine Träume sieht, sie sollen mit Hilfe von Musik irgendwas vermitteln, übrigens das ganze spielt sich irgendwann in den 60 er Jahren ab, keine Ahnung, und es wirkt auch so, echt gut, nur Italien 1960 ist für mich so uninteressant wie Amerika 1930, die ganzen alten Gangsterfilme die haben bei mir nie was richtig erzeugt nie was von Freude oder Leibe zu diesen Filmen außer, die Mr. Moto Streifen mit Peter Lorre. Und genauso fühle ich mich hier bei dem Film, wieso sehe ich ihn mir an?

  • Gähn - 1
    Rob Marshall inszeniert die ganzen Musical Szenen sehr theatralisch auf einer Bühne. Es wird sehr schön getanzt, alles wirkt oft sehr erotisch, Erinnerungen an „Molin Rouge“ kommen auf. Allerdings ist hier weniger Filmeffekt, weniger Tageslicht, mehr alles auf der Bühne was ich zwar schätze mir aber bald am Nerv ging. Marion Cottilard singt im Film wirklich, eine Seltenheit, eine Schauspielerin die echt gut singen kann ja das ist schön. Hier spielt ja Nicole Kidman mit und die süße Penelope Cruz.

    Was mich sehr freut, GUIDO CONTINI im Film wird ja von Daniel Day-Lews verkörpert. Zweifelsohne ist der Mann ein Genie, nur warum hat er sich für so einen Film her gegeben? Ich sag’s gleich zu Beginn, der Film ist mir zu Fellini Mäßig, zu einseitig kompliziert, nein der Film gefällt mir nicht sonderlich, er ist so was wie ne wandelnde Midlife Krise in den 50 er Jahren. GUIDO will ja einen neuen Film machen. Italia soll er heißen. Die Produzenten sagen dass der Film der Beste aller Zeiten wird oder ein sehr guter halt, doch hat der Regisseur andere Probleme. Es lasst ihm das Weib keine Ruhe. Er denkt an Frauen, Frauen die in seinem Leben was Wichtiges gespielt haben. LUISA die von Marion Cottilard verkörpert wird, spukt in seinem Kopf rum, dann seine Geliebte, CARLA, die Cruz spielt sie, CLAUDIA seine Muse, die von Kidman verkörpert wird, dann hat er noch eine Vertraute, LILI (Judi Dench) und eine STEPHANIE die er hin und wieder sieht – die wird von Kate Hudson gespielt. Dann hat er eine Hure als Freundin, SARAGHINA, und seine MAMA, die spielt Sophia Loren, die ist eine Göttin.

    Unser 9. Gemeinsamer Film mit Guido sagt der Produzent bei der öffentlichen Vorstellung vor versammelter Menge, wo Presse und Volk anwesend ist. Darum heißt der Film wohl so. Lewis wirkt irgendwie nett in dem Film, sein verstörter Charakter, sein irres Genie, dass was er in seinen Filmen darstellt, mein Lieblingsfilm mit ihm ist „Der letzte Mohikaner“ und natürlich „Gangs of New York“ dieses Genie ist leider weg. Er hat mir immer so gefallen, weil er einfach strahlt, er kommt und füllt alles aus, hier wirkt er einfach wie ein Videostark in einem großen Hollywood Film.

    Kate Hudson taucht kurz auf, wieso hat der Typ so viele Freundinnen, wieso tut er so geheimnisvoll über seinen neuen Film, Fragen ihn die Leute auf der Pressekonferenz. Dann kommt das Singen. Reden und Singen. Also Guido redet im Film, dann kurzer Zwischenschnitt zum Singen auf der Bühne, ja keine Ahnung wie das zusammenhängt, soll wohl der Film sein oder das kurz eingeblendete Broadway Musical vom Film.

    "Nine" ist die Verfilmung einer Broadwayshow, die auf Federico Fellinis autobiografischem Werk "Achteinhalb" basiert. Method Actor Daniel Day-Lewis lernte für seine Rolle sogar Italienisch und ließ sich seine Garderobe wie die eines Filmstars der 1960er Jahre einrichten. Also ich habe eigentlich Fellini Filme noch nie gemocht, Italienische Filme nach Sergio Leone, nein Danke nicht unbedingt, außer spätere Loren Filme.

    Der Film hat ein Bühnen Musical, Also ein Musical im Film, und 3 neu komponierte Lieder. Wer auf Musical steht, und auf Musik zwischen Klassik, 40 er Jahre, und Fred Astaire, aber irgendwie anspruchsvoll und nicht so schön wie Ginger Rogers, ja der soll zugreifen. Ohrwürmer entdeckte ich keine.