No place for Tears

 TUR 2017

Gözyaşına Yer Yok

Dokumentation, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 84 min.
film.at poster

No Place for Tears ist ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, ein außergewöhnliches zeitgeschichtliches Zeugnis, gedreht von Reyan Tuvi, einer mutigen Regisseurin, die sich in das Dorf Maheser an der Grenze zwischen der Türkei und Syrien begeben hat. Die Menschen aus der in Syrien gelegenen Stadt Kobanê, die im Zuge des Bürgerkrieges ebenso wie die umliegende Region Rodschawa von der Daesh-Miliz (hierzulande als Islamischer Staat bekannt) erobert wurde, fliehen in das Nachbarland. Obwohl nicht viel von dem Konflikt im Bild zu sehen ist, ist der Krieg natürlich allgegenwärtig: in Form von Geräuschen, Schüssen, Detonationen und natürlich in den Erzählungen der Menschen, allen voran Frauen und Kinder. Junge Frauen halten in der Nacht Wache und scherzen mit jenen, deren Autos sie zu kontrollieren haben. Für einen Jungen ist das Ganze – trotz aller Gefahr – ein großer Abenteuerspielplatz. Immer wieder geht der Blick sorgenvoll über die Grenze, wo der erbitterte Kampf um die Stadt Kobanê tobt, ehe diese schließlich von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG zurückerobert werden kann. Reyan Tuvi macht aus ihrer Sympathie für die betroffenen Menschen kein Geheimnis, sie erzählt von ihren Ängsten und Sorgen, aber auch von dem Mut und der Solidarität der Bewohner der Region über die Grenzen hinweg.

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Reyan Tuvi
Reyan Tuvi

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