Nuit de chien

F, D, P, 2008

Min.120

Als Grundlage für NUIT DE CHIEN dient Schroeter der Roman „Para esta noche“ von Juan Carlos Onetti. Film und Buch erzählen von einer Hafenstadt irgendwo im Süden, die sich in einem blutigen Belagerungszustand befindet. Ossori, die Hauptfigur, ist hierher zurückgekehrt, um seine Liebe und seine Freunde wiederzufinden, aber alles hat sich in einen Tanz auf dem Vulkan verwandelt, gezeichnet von Untergang, Perversion und politischem Terror. Werner Schroeters letzter Film ist eine Elegie des Verglühens, eine traurige Parabel von Tod und Einsamkeit, ein Melodram, das den Zustand der Welt am Rande eines vergehenden Zeitalters schildert.
In der Rolle des opportunistischen Militärs Martins läuft Jean-François Stévenin zu großer opernhaft-expressiver Form auf. (Hans Hurch)

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