Oscar-Verleihungen: Die fünf legendärsten Dankesreden

BEST ACTOR ROBERTO BENIGNI POSES WITH TWO OSCARS/Blake Sell
BEST ACTOR ROBERTO BENIGNI POSES WITH TWO OSCARS

Drama, Drama, Drama! Das gilt nicht nur für die Darbietungen in Filmen, sondern auch für die Dankesreden. Höhepunkt dieses Zeremonien-Reigens sind alljährlich die Academy Awards, die am 28. Februar 2016 zum 88. Mal zelebriert werden. Moderator im Dolby Theatre ist heuer Musiker und Comedian Chris Rock.

Der KURIER wirft einen Blick zurück in die Geschichte der "Oscar"-Shows und kramt im Archiv. Welche Dankesreden haben besonders berührt? Ein Best-of. Welcher Auftritt hat Sie fasziniert? Posten Sie unten mit!

1973: Marlon Brando erscheint nicht

Einer der berührendsten Momente der "Oscar"-Geschichte ereignet sich 1973. "The Godfather" ("Der Pate") wird "Bester Film", Marlon Brando wird - zum zweiten Mal nach 1955 - zum "Besten Hauptdarsteller" gekürt. Sogar Roger Moore, Teil des Präsentatoren-Duos und anno dazumal soeben neuer "Bond", wirkt verblüfft: Brando erscheint nicht, statt ihm betritt eine junge Aktivistin des American Indian Movement namens Sacheen Littlefeather die Bühne, lehnt die Statue mit einer sanften Geste ab und weist in einer Rede auf die schlechte Behandlung der Indigenen in den USA hin. Zögerliche Zwischenrufe werden von Applaus übertönt.