"Peggy Guggenheim - Ein Leben für die Kunst": Schutzpatronin der Avantgarde

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Max Ernst, Constantin Brancusi, Samuel Beckett, Marcel Duchamp – Peggy Guggenheim hatte sie alle. Die Erbin, Galeristin und Museumsgründerin sammelte die Großen der Avantgarde des 20. Jahrhunderts nicht nur in Form von Kunstwerken, sie hatte auch ausgiebig Sex mit den Künstlern, wie viele Biografien belegen.

Lisa Immordino Vreelands Doku beschreitet insofern neue Wege, als sie klare Verbindungen zwischen Guggenheims Leben und ihrer Rolle als Katalysatorin für die Kunst aufzeigt: "Die Männer gingen, die Kunst blieb", heißt es an einer Stelle. Tatsächlich schien Kunst für die Sammlerin eine Lebens-Konserve gewesen zu sein.

Freeland griff zudem auf verschollen geglaubtes Tonmaterial zurück, das sie im Keller der Biografin Jacqueline Bograd Weld entdeckte. Die meiste Zeit spricht also Guggenheim selbst – gemeinsam mit viel Archiv-Material ergibt sich so nicht nur ein Bild einer außergewöhnlichen Frau, sondern auch ein Panorama des 20. Jahrhunderts.

INFO:  US/I/GB 2015, 96 Minuten. Von Lisa Immordino Vreeland.

KURIER-Wertung:

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Peggy Guggenheim - Ein Leben für die Kunst

Peggy Guggenheim - Ein Leben für die Kunst

GB/I/USA 2015

Peggy Guggenheim: Art Addict

Dokumentation, Biografie
11.05.2016
Lisa Immordino Vreeland
Der Dokumentarfilm von Lisa Immordino Vreeland zeichnet ein facettenreiches Bild der berühmten Kunst-Ikone
7.30

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