Penelope (2007)

 USA/GB 2007

Penelope

Romanze, Fantasy, Kabarettfilm 25.09.2008 103 min.
6.80
Penelope (2007)

Mark Palansky vermischt in seinem Regiedebüt eine moderne romantische Komödie mit klassischen Märchenelementen und lässt Christina Ricci mit Schweinchennase nach dem Glück suchen.

Penelope Wilhern (CHRISTINA RICCI) lebt in einem prunkvollen, herrschaftlichen Haus ein Leben in Luxus und Überfluss - schließlich gehören ihre Eltern Jessica (CATHERINE O'HARA) und Franklin (RICHARD E. GRANT) einem altehrwürdigen Adelsgeschlecht an. Doch Penelope ist alles andere als glücklich.

Auf ihr lastet ein uralter Familienfluch, der ihr hübsches Gesicht von Geburt an mit einer hässlichen Schweinenase "verziert". Um ihr bedauernswertes Kind (und auch ein Stück weit sich selbst) vor Häme und Spott der Öffentlichkeit zu schützen, hatten die Wilherns Penelope einst für tot erklärt und im Schutze ihrer Villa heimlich groß gezogen. Jetzt ist Penelope 25 Jahre alt und es gibt es Hoffnung. Denn die Überlieferung besagt, dass der Fluch gebrochen werden kann, wenn sich ein Mann ihres Standes in Penelope verliebt. So lassen ihre Eltern von einer Partnervermittlungsagentur endlose Reihen blaublütiger Junggesellen vorstellig werden. Eine rasche Heirat soll den Fluch brechen. Kein leichtes Unterfangen, denn jeder Bewerber ist von Penelope (und ihrer beachtlichen Mitgift) entzückt - bis sie ihr Gesicht zeigt. Einzig der junge Max (JAMES McAVOY) lässt sich nicht von Penelopes Äußerem abschrecken. Doch plötzlich verschwindet Max und Penelope beschließt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und die Welt zu entdecken...

Zwei der populärsten Hollywood-Schauspieler der jüngeren Generation - Christina Ricci (MONSTER) und James McAvoy, der zuletzt Keira Knightley in ABBITTE betörte - spielen die Hauptrollen in PENELOPE, dem beeindruckenden Regiedebüt von Mark Palansky, der hier auf unnachahmliche Weise eine moderne romantische Komödie mit klassischen Märchenelementen vermischt. Die turbulente Liebes-Komödie besticht durch das farbenprächtig-schräge Produktionsdesign, das Erinnerungen an die Sets von Tim Burtons Meisterwerken wachruft.

Details

Christina Ricci, James McAvoy, Catherine O'Hara, Reese Witherspoon u.a.
Mark Palansky
Joby Talbot
Michel Amathieu
Leslie Caveny
Einhorn

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Miss Piggys Erlösung
    Es ist ein nettes Märchen mit hübschen Animationen, prominenter Besetzung (Witherspoon, Grant) und bisweilen sogar witzigen Dialogen. Im Zentrum stehen Penelope (Christina Ricci), die durch einen Fluch eine Schweinenase im Gesicht hat, und der sie erlösende Max (James McAvoy). Wie sich die beiden näher kommen, ist anrührend geschildert (Musik, Schach). Im Hintergrund geht es noch um die Frage: echte Liebe oder Aktionen eines Mitgiftjägers. Hier spielt der einäugige Zwergkommissar Lemon (Peter Dinklage) eine undurchsichtige Rolle. Der einzige Hinweis zur antiken Figur des Titels ist ein Zimmer voller Freier, die allerdings - anders als bei Odysseus - beim Anblick von Penelope die Flucht ergreifen. Die flüchtet aus ihrem ’Dornröschen Schloss’ in die Welt. Bei der Verfolgung durch die Presse geht es um den Umgang mit Außenseitern, die anders sind als die Masse. Langsam tritt ein Gewöhnungsprozess ein, bei dem am Ende Mutter Jessica (Catherine O’Hara) sogar eine OP ihrer Tochter zurück zur Schweinnase erwägt. Eine Halloweenparty mit lauter Schweinenasen macht das Abartige zum Selbstverständlichen. Eine farbenfrohe, oft quietschebunte Ausstattung und die leuchtenden Kostüme betonen den Märchencharakter des Films. Deshalb kann die Logik auch schon mal getrost außen vor bleiben. Am Ende gibt der Weggang des Butlers noch ganz kurz einen Hinweis zum ursprünglichen Fluch. Vergnüglich problemlose Unterhaltung mit guten Darstellern.

  • Ein Super Film - Teil 2
    liegt nun ein veritabler Zauberfluch auf ihr. Der nächste weibliche Nachkomme, so die Hexe, soll mit einem Schweinsrüssel statt einer Nase geboren werden. Erst wenn ein Mann gleichen Standes sie zu Frau nimmt und liebt, bis dass der Tod sie scheidet, dann ist der Fluch gebrochen.

    150 Jahre später muss Penelope das ganze ausbaden - Magie ist nämlich auch im 21. Jahrhundert noch mächtiger als Wissenschaft. Alle Schönheitschirurgen des Landes können mit ihrer gesamten Erfahrung nichts gegen den hässlichen Schweinsrüssel tun. Um die geliebte Tochter vor Hohn und Spott so gut wie möglich zu bewahren, haben sie ihre Eltern behütet und völlig von der Öffentlichkeit abgeschirmt aufwachsen lassen. Doch Penelope ist nun erwachsen, und will endlich mal das Leben kennenlernen.

    Das von der Hexe vorgeschlagene Lösungsmodell mit der ewigen Liebe funktioniert allerdings auch nicht: Zwar fühlen sich Hundertschaften von potentiellen standesgemäßen Bräutigamen von Penelopes Charme, ihren schönen Augen und vor allem von ihrer ansehnlichen Mitgift durchaus angezogen. Doch sobald die junge Frau ihren Rüssel entblößt, nehmen auch die Vorwitzigsten unter den Freiern schreiend Reißaus. Bis auf Max (James McAvoy, küsste schon Keira Knightley in Abbitte und derzeit in Wanted auch Angelina Jolie): Der scheint vom Rüssel wenig beeindruckt, um so mehr von der Frau dahinter - und es keimen tatsächlich auf beiden Seiten zarte Gefühle auf. Das Blöde daran ist nur, dass Max in Wirklichkeit kein reicher Erbe, sondern ein total abgebrannter Loser ist, der von einem Sensationsreporter dafür engagiert wurde, endlich ein Bild von der mysteriösen Frau mit dem Rüssel zu erhaschen … Als Max schließlich aus lauter Gewissensnot einfach abhaut, ist auch für Penelope der Bann gebrochen. Das Gesicht mehr schlecht als recht mit einem Seidenschal verhüllt, wagt sie sich endlich aus ihrem Elternhaus raus und mitten hinein in die wirkliche Welt - wo sie mit Hilfe ihrer neuen Freundin Annie (Reese Witherspoon) lernt, dass sich der Fluch, der auf ihr liegt, viel eher auf ihre Seele als ihr Gesicht bezieht.

    Nein ich kann den Film auf alle Fälle empfehlen, er ist einfach, er ist nett, er ist nicht kompliziert, er ist nicht so dass er dich überfordert, man muss nicht viel nachdenken, man muss die Taschentücher zücken und pflücken, und man sollte sich den Film mit einer Frau aussehen die schmust dann immer mit dir dann so wenn sie traurig ist und du kannst im Dunklen mit Ihr nicht nur Munkeln.

    90 von 100

  • Weihnachtsfilm - Teil 1
    Die Geschichte vom Schwein wie es Mensch wurde, oder wieso man dem Fluch keine Macht geben kann. Ja so wäre die Überschrift gewesen. Es ist ein herrlicher Weihnachtsfilm eigentlich. So was wie Der Grinch meets Verwünscht vor Weihnachten. Ein Film über gebrochene Ideale, verschollene Charakterzüge, übertriebenen Geldwahn, lustige Freundschaften, nette Mädchen, hässliche Frauen und schöne Zicken, unnötige Aristokratie, und die Gelegenheit zu erkennen dass man nur dann lieben kann wenn man selbst sich liebt.

    Na Ja natürlich muss man auch andere Lieben, Nächstenliebe, nicht unbedingt wem zu ändern der nichts tut der nur anders aussieht, Rassismus z.B., nicht Menschen ausgrenzen nur weil sie potthässliche saublöde Idioten sind. Man sollte auch solche akzeptieren die komisch aussehen, oder blöd sind, die übertreiben wirken, Legastheniker sind oder anders sind. Außer George W. Bush. Den braucht wirklich keiner.

    Die 1,5 Stunden täglich für die Maske hat Christina Ricci nichts ausgemacht und ich bin froh dass sie die Hauptrolle spielte, sie hat den Film geprägt. Wie weiß ich nicht, aber dies Mädchen passt verdammt gut für solche Rollen. In Wirklichkeit ist sie ja auch nicht hübsch, sie ist intelligent und freundlich aber nicht hübsch und im Film ist es genauso, nur ist sie im Film potthässlich durch Ihre Nase, wirkt aber wie ein Engel, und man merkt so richtig, wozu die ganze Schönheitsindustrie eigentlich, wieso Geld ausgeben wenn sich selbst akzeptieren doch viel billiger und besser ist.

    Was witzig ist, im Film wird gesagt, dass 300 wertvolle Bücher in dem Raum sind die mehr als 50.000 US $ wert sind, schließlich ist Penelope aus reichem Hause und ja wenn man dass zusammenzählt, 15 Millionen US $ Wert an Büchern, schon irre was? Ja genauso viel hat der Film gekostet. Die 1980 geborene Ricci hat 47 Filme hinter sich noch einiges vor sich und ist ein kluges Kind. Der 1,55 Meter Gnom ist um 20 cm großer als der Redakteur, der nette Zwerg, der Typ der die Geschichte im Film ins Rollen brachte und sie hat 3 Geschwister, Pia, Dante und Rafael. War früher magersüchtig und hat ne Menge Preise schon gewonnen in Ihren Jungen Jahren und im Film Gangs of New York sollte sie mitspielen.

    Wenn man sich vorstellt dass die Story eigentlich recht belanglos daher kommt ist es ein Wunder dass das ambitionierte freundliche Drehbuch so einen herrlichen nichtkitschigen ernsten Film gemacht hat. In dem Film wirkt alles so märchenhaft, so bunt in einer Schwarzweißen Welt. Penelopes Zimmer, voll gestellt mit Pflanzen und fein ziselierten, viel sagenden Vogelkäfigen, leuchtet in einem etwas zu grellen Grün, charmant und morbid zugleich wie in einem Tim-Burton-Film. Natürlich mag das auch ein wenig daran liegen, dass Ricci, diese blasse, verletzlich wirkende Frau, immer in leicht unheimlichen Settings zu Hause zu sein schien – ob als Wednesday Addams aus Die Addams oder in anderen Filmen.

    Sicher sind die Stereotypen Bewegungsabläufe der Darsteller nicht unbedingt feinste Sahne für Kritiker, doch wirken sie in dem Film gar nicht so falsch platziert. Eher so richtig passend, und auch Catherine O´Hara als Mutter, dauernd übereifrig, dauernd besorgt ne richtige Glucke, ja einfach gut spielt die, man nimmt allen eigentlich die Rolle ab, ja vielleicht die ganzen Sidekicks wie Edward den sie heiraten soll, oder Max Campion der ein Geheimnis hat und ein Spieler ist, ja da ist viel zu kurz geraten, aber dass macht nichts, es hat trotzdem alles gepasst und es ist ein Märchen ich wünsche denen jedenfalls alles Gute. Die Musik, Technik, Maske, ja dass passt alles so in den Film wie es gemacht wurde, und ich bin froh dass der Streifen nach 2 Jahren Verspätung endlich den Weg zu uns fand.

    Handlung vom Märchen:

    Penelope (Christina Ricci) kann ein trauriges Lied davon singen. Sie ist jung, reich, gebildet und charmant - aber weil ihr Urururgroßvater, der Vollkoffer, sich mit einer leibhaftigen Hexe angelegt hat,