Portraits de Paris

 
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Paris ist eine Stadt voller Legenden. Dieser Abend der Reihe 'Paris im Film' greift das mythische Paris auf.

Programm: Portraits de Paris (71 min.)
Paris hat viele Gesichter, deren Schönheit von zahlreichen Literaten und Chansonniers gewürdigt wurde. Die wechselnden Schauplaetze der hier vorgestellten Filme erzählen jeweils eine andere Geschichte, deren Inhalt man bereits von unzähligen Legenden ueber Paris kennt. Bekannte Szenen des Pariser Lebens setzen eine bereits vertraute Topographie der 'mentalen Stadtpläne' im Geist voraus.

De Markhallen van Parijs (1939)
Niederlande. 16 min. SW. 16 mm. (ohne Dialoge)Musik: Hugo de Groot.
Regie: Paul Schuitema
Der bedeutende Grafiker und Fotograf Paul Schuitema gehörte dem fortschrittlichen 'ring neue werbegestalter' an, dessen wichtigste Vertreter u. a. Jan Tschichold, Willi Baumeister und Kurt Schwitters waren. Nach De Maasbruggen (1937) folgte dieser Bericht von den alten Markthallen 'Les Halles', sozusagen dem Leib von Paris.

Paris, la nuit (1955)
Frankreich. 22 min. SW. 16 mm. (ohne Dialoge)
Musik: Georges Van Parys.
Regie: Jacques Baratier, Jean Valere
Dieser nächtliche Streifzug durch die Metropole ist ein außergewöhnliches Zeitdokument und ein Filmgedicht, voll visueller Poesie und Schwermut. "Mit erstaunlicher Anmut zeigt Baratier dem Auge, das noch nicht durch Gewöhnung ermattet ist, eine Kraft, eine Lebendigkeit und eine Begeisterung, die durchaus mit jener von Victor Hugos ,Choses vues' vergleichbar ist. Kein Detail wird vergessen, kein theatralischer Effekt trübt die Überraschung, nichts ist pittoresk, nichts ist banal." (Jean Cocteau)

L'Opéra mouffe (1958)
Frankreich. 17 min. SW. 35 mm.(OFmenglUT)
Musik: Georges Delerue
Regie: Agnès Varda.
Mit: Dorothée Blank, Antoine Bourseiller, Alain Rousselet, Jean Tasso, José Varela
Mit diesem persönlichen Essay über eine Frau aus dem Armenviertel "La Mouffe" (Rue Mouffetard, V.e) nimmt Varda bereits einen sehr subjektiven, weiblichen Blickwinkel ein: "Es ist ein Filmessay über den Widerspruch, hoffnungsvoll ein Kind zu erwarten in einer Welt der Armen, der Alten, der Clochards, jener ohne Hoffnung" (Agnès Varda).

Léon la lune (1956)
Frankreich. 16 min. SW. 35 mm.(ohne Dialoge)
Musik: Henri Crolla, André Hodeir.
Regie: Alain Jessua
Ein soziales Maerchen über einen alten Clochard, in brillanten Schwarzweiß-Aufnahmen, ohne Dialoge aber mit der Musik von Henri Crolla und André Hodeir. Diese Semi-Dokumentation ist nicht nur eine Geschichte über einen trunksuechtigen Vagabunden, sondern zugleich eine hinreissende Liebeserklärung an die Stadt Paris.

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