Programm 11: In weiter Ferne so nah

 
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Robert Wohlmuths Das Wolgamädchen entstand 1929/30 zu Beginn der Tonfilmzeit, wurde noch als Stummfilm gedreht, jedoch nachträglich mit Geräuschen und Gesang unterlegt. In den Schönbrunner Ateliers aufgebaute Szenerien sollten das Publikum ins ferne Russland entführen, in dem die Liebesgeschichte zwischen einem Offizier und einem einfachen Mädchen spielt. Dass man mit manchen Montagen sowjetische Vorbilder zitierte, beeindruckte das zeitgenössische Publikum jedoch weniger als das Gerücht, ein exilierter russischer Großfürst wäre als künstlerischer Berater verpflichtet worden.

(Text: Viennale 2010)

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