Programm 1: Feuerland

 
Dokumentation 
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zeroG. Climbing in Japan:

Der Kurzfilm des Deutschen Hannes Huch dokumentiert den atemberaubenden Kletterstil des japanischen Spitzenkletterers Dai Koyamada. Zugleich vermittelt der Film Einblicke in die Faszination und den exotischen Reiz des Landes der aufgehenden Sonne.

D 2005, Hannes Huch, 12 min

Extremo Sul:

Erstmals gewann in Trient ein Film aus Brasilien. Im März 2003 entscheiden sich 5 Bergsteiger, eine Expedition in den unwirtlichen, vergessenen, wettermäßig schwierigsten südlichen Teil von Feuerland zu unternehmen. Sie wollen versuchen, den gefährlichsten Berg, den Monte Sarmiento, zu besteigen. Er ist wenig erforscht, aber bekannt für seine Schönheit, Isolation und Gefahren. Die Expedition und das Filmteam müssen mit Regen, Kälte, Schnee und Stürmen fertig werden. Überraschend schönes Wetter hebt die Motivation, den Gipfelgang zu versuchen. Andererseits treten die Risiken deutlicher hervor: Ein plötzlicher Wetterumschwung könnte die Unternehmung schlagartig in eine tödliche Falle verwandeln. Das Filmteam folgt den Bergsteigern hautnah. Für den Zuseher wird alles sichtbar: Zweifel, Emotionen, Ängste, Resignation und Motivation auf der einen Seite, die Faszination, Anziehungskraft und Pracht dieses Berges auf der anderen Seite. Zugleich richtet die Kamera schonungslos den Blick auf die Konflikte und Dynamiken, die in der Gruppe der Bergsteiger und im gesamten Team entstehen, wenn der Kontrast, die Kluft zwischen dem erreichbar scheinenden Traum und der real vorgefundenen Wirklichkeit größer wird.

BR 2004, Monica Schmiedt / Sylvestre Campe, 92 min

Kritiken

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