Rampenfiber. Der Film

 A 2009
Dokumentation 
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Der Film, als kondensiertes Format, macht einmal mehr den Anspruch von rampenfiber deutlich, theoretische Auseinandersetzungen und performative Praxis zu verknüpfen.

rampenfiber ist ein queer-feministisches Musikfestival, das sich aus dem Umfeld des Zeitschriftenkollektivs fiber. werkstoff für feminismus und popkultur entwickelt hat. Im Film kann dem viertägigen Festivaltreiben noch einmal beigewohnt werden, von allen die nicht vor Ort waren oder noch einmal zurückblicken wollen.

Mit der Zielsetzung dem männlich dominierten, heteronormativen Mainstream im Musikbusiness etwas entgegen zu halten startete das Festival 2009 in die zweite Runde. Ein dichtes Programm aus Diskussionen, Workshops, Filmen sowie abendlichen Konzerten und Performances wurde auf die Beine gestellt, sodass sich den Besucher_innen gleichermaßen wie Musiker_innen, Journalist_innen, Techniker_innen und Produzent_innen eine Plattform für Erfahrungsaustausch in der lokalen als auch internationalen queer-feministischen Musikszene bot.

Für rampenfiber war es essentiel, einen queer-feministischen Raum zu schaffen. Die praktische Umsetzung dieser viel diskutierten Raumnahme in einem ansonsten heteronormativ geprägten Umfeld und die daraus resultierenden Maßnahmen sind genauso zu sehen wie ausgiebige Konzertmitschnitte und zahlreiche, spannende Inputs rund um die Fragen nach den eigenen als auch kollektiven politischen Forderungen.

Details

Bea Bösinger, Roland de Roo

Kritiken

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