Recycling Filmgeschichte

Als Auftragsarbeit für die Ausstellung »Notorious: Alfred Hitchcock and Contemporary Art« im Oxford Museum of Modern Art sind die PHOENIX TAPES enstanden. Girardet und Müller kombinieren wiederkehrende Motive aus 40 Hitchcock-Filmen und erschaffen in der Montage einen surrealen Resonanzraum seiner Spannungsmuster. Stefan Zlamal entkoppelt die Dialoge zweier unterschiedlicher Tonspuren vom Bild und lässt diese in einem neuen Szenario aufeinandertreffen: die Stimmen gewinnen an Aufmerksamkeit und Künstlichkeit. Tscherkasskys Quelle ist der Sergio-Leone-Film IL BUONO, IL BRUTTO, IL CATTIVO, aus dessen Material er eine neue Narration der Gewalt konstruierte: ein rauschhaftes Klang- und Bildgewitter. (Brigitta Burger-Utzer)

PHOENIX TAPES:
REGIE:Christoph Girardet, Matthias MüllerJAHR:1999LAND:D/GB
LÄNGE:45 minFORMAT:Farbe und s/w, DCPFASSUNG:englische Originalfassung

HEINRICH UND MARY JANE:
REGIE:Stefan ZlamalJAHR:2005LAND:A
LÄNGE:12 minFORMAT:Farbe, Beta-SPFASSUNG:deutsche Originalfassung

INSTRUCTIONS FOR A LIGHT AND SOUND MACHINE:
REGIE:Peter TscherkasskyJAHR:2005LAND:A
LÄNGE:17 minFORMAT:s/w, 35mmFASSUNG:ohne Dialog

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