Resident Evil

 USA 2002
Horror, Action 100 min.
Resident Evil

Ein Virus Menschen zu kannibalische Zombies. Eine Spezialeinheit versucht, die Welt vor der Katastrophe zu retten.

Alice (Milla Jovovich) und Rain (Michelle Rodriguez) müssen ein Kommando-Team in eine riesige unterirdische Genforschungsfabrik führen, in welcher eine Stunde zuvor ein tödlicher Virus ausgebrochen ist. Der Virus hat binnen Sekunden das gesamte Forschungspersonal getötet und als blutrünstige Untote wieder auferstehen lassen. Alice hat weniger als drei Stunden Zeit, den Virus zu isolieren und einen die Welt vernichtenden Outbreak an die Oberfläche zu verhindern. Doch schnell wird dem Team klar, dass sie nicht nur von den Untoten bedroht werden. Ein Horrortrip beginnt....

Horror- und Scince-Fiction-Spezialist Paul Anderson inszeniert die modernisierte Fassung eines Zombie-Films nach Motiven des gleichnamigen Computerspiels.

Details

Milla Jovovich, Michelle Rodriguez, Eric Mabius, James Mabius, James Purefoy, Heike Makatsch
Paul Anderson
Marco Beltrami, Marilyn Manson
David Johnson
Paul Anderson
Constantin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Gelungene Game-Verfilmung!
    Also eines muss man sagen - das war sicher mit Abstand die best Gelungene Verfilmung eines Computerspieles. Action, Spannung, authentische Kulissen, viel Blut.... es soll mir bitte jemand auch nur eine einzige bessere gelungene Verfilmung eines Games zeigen!!

  • SCHWACHSINN, BRUTAL UND UNNOETIG
    Spart euch euer Geld und schaut euch irgendeinen anderen Kinofilm an, denn RE ist der schlechteste, brutalste und sinnloseste Film den ich je gesehen hab !!!!!

    Re: Re: SCHWACHSINN, BRUTAL UND UNNOETIG
    Resident Evil brutal ??? du hast wohl echt noch nie einen "Richtigen" Horror-Splatter film gesehn!

  • PANIC ROOM - Cooler Trailer!
    Zuerst war ein Trailer von Finchers PANIC ROOM - das Highlight des Abends - und dann gabs halt auch noch RESIDENT EVIL. Ich bin weder ein Gegner von Videospielen (von BIOHAZARD/RE1 - dem Game - halte ich nach wie vor eine Menge) und schon gar nicht bin ich ein Verächter von, ähm, Zombiefilmen. NIGHT OF THE LIVING DEAD, DAWN OF THE DEAD - Das sind grosse Klassiker .. Leute, Meisterwerke wenn ihr so wollt, Filme die ich liebe, Filme die mir vor Jahren gezeigt haben, was es bedeuten kann alleine im Dunkeln vorm TV-Gerät zu hocken und nach seiner Mama zu winseln, Filme die durch gekonnt dargestellten Horror echte Gefühle der Panik und Furcht hervorrufen können ... und ich halte das in der Tat für eine ziemliche Leistung und wertvolle Erfahrung. Es gibt eben nicht nur Lachen, Weinen und zierlich wohliges Schaudern. Da ist noch einiges dazwischen und drumherum und es braucht mutige Regie-Pioniere die verrückt genug sind danach zu suchen. Und meiner Meinung nach haben diese alten Schinken in ihrem Suspenseaufbau mehr mit der kultigen Zockerware BIOHAZARD gemeinsam als der nagelneue Kinofilm RESIDENT EVIL.

    So, und jetzt zu Paul Anderson (III) (auf keinen Fall zu verwechseln mit dem genialen Boogie Nights/Magnolia - P. T. Anderson). Ich meine jetzt wirklich den Typ der hinter Resident Evil steckt, dieser Anderson ist alles andere als ein Pionier und da man ihm ja auch gelassen das Drehbuch und - es kommt noch schlimmer - den SI-Fi Schrott Event Horizon anlasten kann, darf ruhig behauptet werden, dass der Mann Null Talent und Vision hat. Die besten Szenen sind gestohlen (Man könnte auch nett sein und es Inspiration nennen! Wer kennt nicht den zerwürfelten Mann in der Eröffnungssequenz aus CUBE.) und die gesprochenen Sätze und deren Inhalt wurden sicher nicht von einem Erwachsenen verfasst! Wie alt ist dieser Anderson eigentlich?

    Deutsch hat es in etwa so geklungen: DIE MACHEN EXPERIMENTE - Pause - GENETISCHE UND MIT VIREN. Die erbärmlich schlechte Milla Jovovich reisst ihre hübschen Modelaugen auf und schläft bei folgenden Worten fast ein: DIE BLAUEN FÜR DEN VIRUS, DIE GRÜNEN FÜR DEN ANTIVIRUS. Schön langsam dämmert es in den hohlen Birnen der nicht vorhandenen Figuren und kurz vor dem Ende schüttelt die lächerlich agierende Michelle Rodriguez folgende Zukunftsvision aus ihrem blutig gebissenen Ärmel: WENN WIR HIER RAUS SIND GIBTS ERST MAL EINEN RICHTIGEN FICK! Na ich weiss nicht recht, bei einem solchen Angebot bleibt eigentlich jeder vernünftige Mann erst einmal drinnen.

    Schlecht ist hier also nicht nur der Regisseur, nein, wirklich nicht, auch die Schauspieler liefern nur Müll (allen voran die bereits genannte Jovovich). Die aufgesetzten, steinernen Gesichtsmasken, mal ernst (Augenbrauen verändern sich), mal fragend (Augenbrauen verändern sich wieder ein wenig), mal weinerlich (wieder die Augenbrauen) und hin und wieder böse (die Augenbrauen - ihr wisst schon), bieten null Anzeichen von Leben oder gar Charakter (und erzählt mir jetzt nicht, das sei reinste Absicht, und man kopiere hier nur die eingefrorene Mimik von Spielfiguren).

    Mit RESIDENT EVIL sitzt man einem Werk gegenüber wo folgendes wirklich nicht gelten kann: Ob gut oder schlecht ist reine Ansichtssache! Sorry, aber R.E. ist nie und nimma gut und reiht sich gnadenlos in die Kette abscheulicher, spieleinspirierter Leinwandverbrechen wie POKEMON, DUNGEONS & DRAGONS und natürich Lady (TOMB RAIDER) Lara Croft ein.

    Wäre hier wirklich ein Regisseur mit einem wahrhaft grossen Herz für Games unterwegs gewesen, dann hätte er das doch zumindest bei den Monstern oder einem ultrageilen ´Endboss´ klarmachen können. Aber auch da gibts keinen Zauber .. und weil hier gerade die riesige Ratte im Zug noch schneller erledigt war als die Nazguls in der ansonsten vollauf gelungenen Verfilmung von HERR DER RINGE bleibt RESIDENT EVIL ohne einen einzigen Höhepunkt. Game over!

  • das sich hier schon so viele verschiedene Kommentare tummeln ....
    .... zeigt, dass der Film eines erreicht hat - Aufmerksamkeit.

    Zwar ist von Story/Handlung wirklich nicht viel zu sehen, aber trotzdem schafft es der Film den Zuschauer zu packen bzw. aufzuwecken an den richtigen Stellen (Anmkg: Laute Musik die den nicht schon Rave-Gehörgeschädigten zusetzywiJÝ¿j;²'·è¹ÚD bis zum Ende wird das Tempo konsequent blutig durchgezogen. Die Schauspieler dezimieren sich gemäß der "natürlichen Auslese" eines Horrorfilms in Kürze, manchmal auch recht kreativ - also brauchen sie meist sowieso kein schauspielerisches Talent. Spezialeffekte beeindrucken teilweise, auch wenn das "Endmonster" etwas sehr komisch wirkt (erinnert etwas an das Viech von "Das Relikt"), die Untoten beeindrucken durch lebensechte (oscarreife) Darstellung von lebendigen Leichen (SCHERZ). Auch wenn viele Ideen anderen Filmen entommen wurden erfolgte die Umsetzung sehr gut.

    Schon lange habe ich einen derart spannenden Film nicht mehr gesehen. Wer einmal einen packenden Film, der bis zum Ende größtenteils begeistert, sehen will - nicht entgehen lassen. Wer weiß, wie lange man auf den nächsten guten Film (dh nicht einer von diesen typ. Scream/weiß was du letzten Sommer getan hast + ähnliche Kopien Horrorwitzen die vielleicht zehnjährige begeistern) warten muss.

    ein Filmfan, servas

  • wufff
    Resident Evil



    Irgendwann in er Zukunft, der Umbrella Verein beherrscht alles, ein Verein, eine Organisation die sich um die alltäglichen Dinge kümmert die mit Nahrung zu tun haben bis hin zum Kinderwagen Was keiner weiß ist, das es alles nur nach außen hin so scheint. In Wirklichkeit werden da drinnen grausame Dinge gemacht, Genmanipulationen, Waffentechnologie und Virenkunde, Biotechnische Waffen werden auch hergestellt.
    Eines Tages wird der Virus gestohlen, und das 1 Km unter der Erde liegende Labor geht zugrunde, der Computer RED QUEEN tötet alle Menschen weil er verhindern muß, das der Virus an die Oberfläche kommt. Er sperrt sie ein, schaltet die Alarmanlage an, viele ertrinken, viele sterben, alle 500 Mitarbeiter sind tot. Szenenwechsel.
    ALICE ( Milla Jovovich ) kommt benommen in einer Dusche zu sich, sie weiß von nichts. Sie merkt nur eines, sie ist alleine und hat Gedächtnisschwund, langsam erst erinnert sie sich. Ein Polizeitrupp stürmt die Wohnung, eine Villa, und nimmt sie mit, doch noch bevor sie sich regenerieren kann, ist sie bereits in einem unterirdischem Tunnel per U ¿ Bahn unterwegs in das HIVE, dem vorher besprochenen unterirdischen geheimen Forschungslabor. Sie erfährt das es zu einem Unfall gekommen ist, das sie das Gedächtnis verloren hat ,das es die Auswirkungen des Halongases sind, eines Nervengiftes, das sie eine besondere Rolle spielt, da kommt sie langsam drauf, und das es gefährlich ist. Der Trupp muß den Computer abschalten, und sie muß helfen.
    Mit dabei eine wahre Einzelkämpferin die sich Ihr anfreundet ¿ RAIN ( Michelle Rodriguez ), ein Mannweib, und beide mögen sich. Kurz darauf wird der Trupp unter schrecklichen umständen vom Verteidigungssystem der RED QUEEN getötet, Laserschwertähnliche Stahlseilvorrichtungen zerschneiden sie in Stücke. Den Computer abschalten, das ist das nächste. ALICE erinnert sich, das sie die ganzen Zugangscodes des Komplexes hat.
    Endlich abgeschaltet geht es durch die Anlage bis der Erste Unfall passiert. Ein Mensch kommt auf sie zu, Sie beißen, sie fressen, sie sterben nicht und nicht einmal 100.000 Schuß aus den MG´s können sie aufhalten bis sie vom Computer erfahren das die Zerstörung des Gehirnes und des Genickes die Zombies tötet. Jetzt gehte es um Zeit, draußen ist eine Türe, die schließt sich bald, für immer. ALICE hat weniger als drei Stunden Zeit, das Virus zu isolieren und einen die Welt vernichtenden Outbreak an die Oberfläche zu verhindern
    Es war einmal ein sehr erfolgreiches Computerspiel, das inzwischen die ganzen verrückten, faulen und leicht geistesgestörten, schlecht erzogenen Kids zu sich lockte, weil da konnte man endlich offiziell Schädel zerfetzen, Leiber zerschießen, Menschliche Wesen zermantschen, und das ohne der lästigen Zensur. Man glaubte lange Zeit das die Eltern stolz sind wenn man heimkommt, und stolz berichtet, man habe bei dem Spiel 2.000 Zombies mit einer 45 er Magnum erledigt, und was kam dabei wirklich raus ? Hausarrest für den Rest des Lebens und Computerspielverbot. Die Industrie war nicht blöd und erfand die Sony Playstation Konsole und jetzt gibt¿s schon eine von Windows. Na wie dem auch sei, das Spiel hat den Weg auf die Leinwand gefunden wie schon viele Spiele zuvor, und ist jetzt in einer 96 Min. Fassung zu sehen. Ganz nett das ganze denkt man sich, aber am Ende ist doch die Idee nahe, das man das ganze lieber als Zeichentrickcomputeranimierte Version ähnlich von
    ¿ Final Fantasy ¿ hätte, die Möglichkeiten wären besser gewesen. Die Schauspielern sind ganz nett, sie passen wirklich gut zu der ganzen Geschichte, einzig allein, Milla Jovovich, hätte mehr machen können aus Ihrer Rolle, oder der Regisseur, oder der Produzent. Man hätte mehr Action Szenen einbauen sollen wie in ¿ Matrix ¿, aber das hat man leider versäumt. Der Film fängt ja recht gut an, aber er wird mit der Zeit ziemlich langweilig. Die Szenen mit den Z

    Re: wufff
    Die Szenen mit den Zombies sind gut gemacht, also von der Maskerade her, und meine Freundin freute sich jedesmal wenn ein bißchen gefressen wurde, denn sie hatte dann die Möglichkeit die Anatomie meiner Schulter kennen zu lernen. Jetzt weiß sie so ziemlich genau, aus was mein gestern angehabtes Klamottenteil besteht, und das genauer als der Hersteller es weiß. Die Szenen mit den Zombies, da blieb ich stehen. Also da beißt ein Zombie ein Mädel, das da gerade herumläuft und zu der Polizeitruppe gehört die ein bißchen Rettungsmission spielen will, und was war ? Na ganz einfach, sie hält sich die Hand, das Blut rinnt in Tröpfchen raus, und dann wird noch wem in den Hals gebissen und was war ? Ein bißchen verschmierte Ostereierfarbe. Sicher von der einen Warte her ist es gut nicht so viel zu sehen, denn schließlich war das Kino mit lauter glücklichen 8 ¿ 14 Jährigen Kindern angefüllt, Kinder deren Eltern sich wahrscheinlich nicht um das geringste Kümmern, und dem Kino geht es eh nur um die Einnahmen, und die meisten Kids, nahmen das als ziemlich gelassen hin. Denn wer heute cool sein will muß schon seine Leichen im Keller den Schülern und Kameraden vorweisen können. Es hätte mehr an Splatter sein können, aber da gibt es genügend andere blutige Zombiefilme, und die sind eh schon gut genug und grauslich genug. Also wieder zurück zum Film. In der Mitte wird es fade. Wer an ¿ Cube ¿ Gefallen findet, wird es hier auch teilweise tun, und eine Szene ist recht gut wo ein Laser die Männer zerstückelt, kein Blut, keine Verletzung die wirklich weh tut, sondern nur ein geschocktes Sterben sieht man auf der Riesen Leinwand. Dann wird es langweilig, der Computer ist ein Horror, mit dem Hologrammbild eines Mädchens, bösartig und so richtig knutschig nett, und verständnislos. Dann gibt¿s da noch das Monster aus dem Vorspann, lächerlich und bösartig. So jetzt das positive. Der Film ist einfach geil, vom gleichen Regisseur der ¿ Event Horizon ¿ drehte, aber der war um Klassen besser. Nicht nachdenken, dann wird euch der Film sicher gefallen. Das ganze war ein bißchen blöd, das muß ich schon sagen. Man hätte aus dem Film auch mehr an Spannung rausholen können. Die Masken waren sehr gut, und auch die Höllen Zombiehunde waren sehr gut gemacht, und auch einige spannende Momente waren in dem Film, wo man so richtig erschrecken konnte, es waren 2 oder 3 Szenen. Ja und das Ende ist auch gut der Film zu kurz, und auch etwas langweilig. Aber was soll man von einer Computerverfilmung halten ?
    Wem Zombiefilme gefallen und auch ähnliche Streifen in denen gekämpft wird, wer Gefallen an ¿ Akte X ¿ findet und Gefallen an anderen ähnlichen Dingen, wer ein bißchen von Verschwörung hält und auch ein bißchen an ¿ Copykill ¿ und ¿ Alien ¿ oder an ¿ Virus ¿ ¿ Crazies ¿, ¿ Biohazard ¿ oder gar ¿ Mortal Kombat ¿ ?
    Jetzt kann man das ganze wiederum auch kritisch sehen, die Dialoge die die Härte der Mannschaft unterstreichen sollen, sind so gut gewählt das sich einem die Zehennägel aufbiegen als wären es orgasmussüchtige Bananenstauden. Der 2. Teil wird gedreht, das ist sicher, also einfach anschauen. Sicher man kann dem Film noch mehr vorwerfen, aber ich sage einfach, Hirn abschalten, cool reingehen, cool rausgehen, dann bleibt einem der Film gut in Erinnerung.

    Für alle die den Film als Cool sehen und machen so nachdenken

    Megageile Popcorn

    79,11 von 100

    Für alle die ein bißchen den Film kritisch betrachten und etwas intellektueller sind als eine Kloschüssel

    61,22 von 100

    Durchschnittsgeilheitswert


    70,01 von 100

  • Milla Jovovich has a nice dress
    www.linea7.com
    Wollt ihr einen grauenhaft schlechten Film sehen, der euch nicht langweilt? Einen Film, der so verwegen ist, nicht mal ansatzweise etwas von einer Story zu zeigen? Einen Film, der körperlich Schmerzen zufügt, weil er so verdammt schrill und laut ist? Ja? Dann habe ich hiermit das Kinohighlight des Jahres für euch. "Survive the horror", lautet die Tagline des Films. Selten treffen es die Marketing Leute so auf den Punkt.

    Verantwortlich für dieses Ballerfilmchen ist der monumental unbegabte Trashfilmer Paul Anderson. Hier schrieb er auch die Geschichte und betitelt sich Paul W.S. Anderson. Ihr dürft mir Vorschläge schicken für was W.S. steht. Zumindest hat er seinen Stil. Naja, Stil kann man die uninspirierte Abfolge der ewig gleichen Schnittmuster und Einstellungen vielleicht nicht nennen, aber ein Muster ist zu erkennen. Der Paulie versucht ein Kümstler zu sein, indem er oftmals leere Gänge zeigt (wozu?) und uns raten lässt, welches Klischee er als nächstes benutzen wird.
    Achja, Resident Evil "basiert" auf einem Computerspiel, ein Klassiker unter Spielern. Ich kenn das Spiel nicht gut, aber laut Berichten hat der Film wenig damit gemeinsam. Es wird zwar immer noch auf Zombies geschossen, die langsam und vertrottelt die Gänge entlang kommen und Menschenfleisch brauchen, aber das Feeling des alten Hauses des Spiels ist weg. Der Film ist High Tech pur und kann nicht mit einer neuen Idee aufwarten. Und wozu soll ich die Geschichte überhaupt erklären, dadurch würde ich etwas tun, das die Filmemacher nicht für nötig gehalten haben. Die "Charaktere" schlagen sich durch verschiedenste Filmszenarien wie Cube, Aliens, Night of the Living Dead, The Rock, 2001, 12 Monkeys und The Matrix (hat der Paulie gern gehabt den Film).

    Milla Jovovich spielt die Hauptrolle und sie hat ein sexy ausgeschnittenes Kleid an! Michelle Rodriguez spielt einen Soldaten der Einsatzeinheit und sie darf als einzige was anderes tun als erschrocken und verwirrt schauen. Fast vergessen hätte ich, dass Jovovich auch mal entschlossen schaut... Zwischen den Ballereien gibt es selten Dialogsequenzen, doch wenn sie mal da sind - wow! Folgend die Hitliste der Top 5 Aussprüche: 1. "Wir müssen hier sofort raus!"; 2. "Fahrt das System herunter, damit die Ersatzstromversorgung den Korridor freigibt!"; 3. "Ihr werdet hier alle sterben!"; 4."Komm mit mir, wir können die Weltherrschaft bzw die Corporation bzw die Zombies an uns reisen!"; 5."Es sind zu viele, lasst mich hier zurück!"

    Resident Evil ist oberstilisiert, er ist nur bunt und grell und digital. Die Spannung bezieht er wie jeder miese Horrorfilm aus den überraschenden Soundeffekten, die hier so laut sind, als würde ein Flugzeug im Kino starten. Wären die Effekte gut gewesen, hätte ich noch einige Augen zugedrückt, aber nix da. Offensichtlichere CGI habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Ich glaube die Effekte sind im PC Spiel lebensechter. Wo sind die Zeiten hin, in denen es noch Puppen und Kunstblut gab? Das Böse kann in Resident Evil nicht schockieren, da es nicht echt ausschaut. Es kommt lächerlich und künstlich daher und wäre der Sound nicht so laut, man würde einschlafen.
    Obwohl, teilweise erzeugt der Film eine perverse, unbehagliche Atmosphäre und auch die erste halbe Stunde schaut noch annehmbar aus. Trotzdem ist diese deutsche Koproduktion ein großer, teurer Unfall und Menschen bleiben ja oft bei Unfällen stehen, um sich die Tragödie anzuschauen.
    "Resident Evil" ist nicht fad, er ist auch nicht unerträglich oder uncool, er ist einfach nur sauschlecht.
    2002 - Markus Rauchenwald

    Re: Milla Jovovich has a nice dress
    danke, markus.
    so sollten kritiken aussehen. gut beobachtet, gekonnt formuliert und pointiert wiedergegeben. das sollten einige im forum ¿mal reflektieren.

  • Re: B-L-U-T, you are my beauty!
    Da hast du natürlich größtenteils recht... Hannibal war zB ab 18 im Kino!
    Nur: ich hab ja auch nicht gesagt, daß Splatter im Kino gezeigt wird - da muß man dann schon auf Video/DVD ausweichen.
    Real Splatter gibts dann eben nur dort, zB Ittenbach - Movies, old school Peter Jackson Movies, aber auch alte Gore Klassiker von Lucio Fulci etc.

    Nix für ungut

    Eminence

    Re: B-L-U-T, you are my beauty!
    Du hast wohl absolut keine Ahnung wovon du sprichst... Wie kann ein 16 rated Movie "Splatter" sein du Wurschtl?

    Grrmpf....

    Re: Re: B-L-U-T, you are my beauty!
    was für filme sind denn in österreich im kino ab 18 ausser den Pornos??? z.B. die derzeit laufen ???

  • Sehr konsequente Videospiel-Verfilmung
    Paul Anderson, der Meister des unfreiwilligen Humors (vgl. Event Horizon), ist ein ehrlicher Mann. Er ist einer, der den Mumm hat, ein Videospiel wie "Resident Evil" so richtig konsequent umzusetzen. Warum sollte er die grundsätzlich nicht uninteressante Hintergrundstorry unnötig in den Vordergrund schieben, wenn das Spiel selbst es auch nicht tut? Verschwörungsgeschichten gibt es ja ohnehin schon wie Sand am Meer! 1:1 oder gar nicht, das ist seine Devise. Naja, hinundwieder traut er sich schon mal, die reinrassigen Baller-Kampfszenen des Spieles mit Schmankerln wie Matrix-Style-Kampfszenen gegen Zombie-Hunde und automatischen Lasergitter-Todesfallen, die selbigen in "The Cube" irgendwie nicht ganz unähnlich sind, untermalt mit fetzigen Industrial-Sounds zu garnieren. "Künstlerische Freiheit ist gut", sag ich mir dann immer.

    Wie auch immer, aus Insiderkreisen hört man immer wieder von dem neuen, sagenumwobenen Projekt der Paul Anderson. Er hat es angeblich satt, immer nur Regie, Drehbuch und Produktion überzuhaben. Spätestens bei "Tetris - Der Film" möchte sich der hemdsärmeliche Kerl mal selbst hinter die Kamera setzen. Man darf gespannt sein!

  • "Let´s get the f... out of here!"
    .. das war ein Vorschlag, den man nach 5 Minuten beherzigen hätte sollen, denn dieser Film sucht an Niveaulosigkeit, Manko an Originalität sowie grenzenloser Dummheit seinesgleichen. Schamlos aus allen Genres zusammengestohlen - Cube, Night of the Living Dead, Matrix, Alien, 12 Monkeys - mit Schauspielern der alleruntersten Schublade besetzt und mit einer nervtötenden Musik untermalt, die dank ihrer penetranten Lautstärke höchstens die Umsätze der Hörgeräteindustrie ankurbelt - schade um den Dienstag Abend! Das grenzdebile Antlitz und Schauspielunvermögen der Jovovich genügen vollauf, um den Film spätestens nach dem Vorspann zu verlassen. Wirklich schade, wenn man diesen Zeitpunkt versäumt und diesen Schund ungefiltert auch sich niederprasseln läßt!

  • SCHLECHTE EFFEKTE, SINNLOSE GESCHICHTE. WILL MAN MEHR?
    Was für ein Reinfall! Mehr kann man dazu kaum sagen. Wer immer auch auf die Idee kommt, ein Videospiel für die Leinwand zu adaptieren, und ist es auch noch so erfolgreich, muss einen Schaden haben. Nicht dass es nicht schon andere vorher probiert hätten, und dabei auf die Nase gefallen sind (u.a. "Tomb Raider"). Doch einen Regisseur wie Paul Anderson kann auch nicht seine hirnverbrannte Verfilmung von "Mortal Kombat" (1995) daran hindern, die Finger von dem von Millionen Fans geliebten Kultspiel zu lassen. Warum auch, die wahren Fanatiker unter den Joystick-Drückern wird er schon in den Kinosessel bannen.

    Also ich persönlich habe dieses (mythenumrankte) Game "Resident Evil" noch nie selbst gespielt, kenne nur den Namen und die Statements derjenigen, die von der Atmosphäre fasziniert sind, immer wieder eintauchen. Natürlich, wenn jemand erzählt, dass man in Level 3 diesen Mörderzombie nur mit einem Axthieb töten kann, man in der Zwischensequenz zwischen Level 15/16 das Blut aus den Augen tropfen sieht, ist man vielleicht gespannt, erregt, innerlich gezwungen selbst mal die Waffe in die Hand zu nehmen. (So viel zum Thema Gewalt.)

    Der Trend bestätigt es. Realversionen von Videospielen avancierten in den letzten Jahren zu den Rennern im dunklen Saal. Kein Wunder; kann man jetzt doch seinen Helden in natura erleben. Meistens stecken die leblosen (2D-) 3D-Charaktere in prominenten Hollywood-Stars, die verzweifelt versuchen, der Figur Gefühl einzuhauchen, jedoch scheitern. Werden doch diese Pixelhelden von dem Charakter bestimmt, der sie durch die Szenerie (u.a. einer atomverseuchten Wüste) manövriert. Sprich du und ich. Die Erwartungen jedes Einzelnen werden sich nie genau erfüllen, denn hätte man selbst die Zügel in der Hand, würde man nie durch die rechte Tür gehen, sondern links.

    Irgendwie ist damit auch schon alles gesagt, denn mehr hat weder "Resident Evil" noch eine andere Videospiel-Inszenierung zu bieten. Die Handlung ist kaum vorhanden, warum auch, geht es doch nur ums Killen von Zombies (Und warum muss ein Stromausfall immer dazu herhalten, dass alle mit wahnwitzig-mörderischen Biestern besetzten Käfige sich öffnen?). Die Dialoge ("What the fuck is that!") sind kaum der Rede wert, hätte die ganze Geschichte doch auch als nur mit Musik unterlegter Stummfilm funktioniert, wo die wenigen dramaturgischen Handlungsstränge auf schwarzen Zwischentexten erklärt werden. Und dann das Ende, welches wohl einen obligatorischen Cliffhanger darstellen soll. Was ist nun, wenn der erste Teil ein Flop wird? Kommt's trotzdem zu einer Kino-Fortsetzung oder wird gleich für den Videomarkt produziert?

    Am Schluss bleibt nur ein Fazit, welches besagt, den Film zu meiden, außer man ist 1) Filmkritiker von der Kronen Zeitung oder 2) ein 12-16 Jahre alter Freak. Es wird nicht lange dauern, bis das nächste Konsolen-Game seinen Weg auf die große Leinwand finden wird ("Duke Nukem"?). Doch mehr als bei "Resident Evil" kann man nicht erwarten.
    Bleibt nur noch zu erhoffen, dass bald jemand auf die Idee kommt, sich an das beliebteste Game aller Zeiten zu wagen: TETRIS!

    Re: SCHLECHTE EFFEKTE, SINNLOSE GESCHICHTE. WILL MAN MEHR?
    pfff nicht jeder film braucht handlung bis zum umfallen....
    es reicht auch manchmal das publikum einfach zu unterhalten... wie die good old usa action movies es tun
    resident evil wird so einer sein(noch net gsehen)

    bzw. meiner meinung nach sind die echt hirnverbrannten filme diese " hollywood- wir machen film mit anspruch " weil da versuchens auf klasse, aber sie könnens einfach net......

    bzw. mortal combat is doch genial...

    Re: SCHLECHTE EFFEKTE, SINNLOSE GESCHICHTE. WILL MAN MEHR?
    schön das du in deiner Kritik deine Vorurteile gegen Computerspieler hier unverhohlen zum Ausdruck bringst. Bin weder Kritiker der Krone noch zwischen 12-16 (weißt aber schon das der Film ein FSK 18 bekommen wird, oder?) und mir hat der Film dennoch gefallen. Was nun? Deine Kritikpunkte kann ich bezüglich Handlung und Schauspieler voll und ganz teilen, bzgl. Spannung und Effekte nicht.
    Gerade Verfilmungen von Computerspielen machten immer den Fehler sich zwar des Namens des Spiels zu bedienen und das war es dann fast aber schon. "Resident Evil" ist da anders. Der Film ähnelt doch einem 3D-Shooter mit seinen Gängen, überfluteten Räumen, einen Endgegner gibt es auch. Mir ist schon klar, dass jemand der noch nie einen 3D-Shooter gespielt hat vielleicht eine weniger begeisterte Miene bei Filmen wie diesen aufsetzt, aber bitte nicht all jene veralbern, die a) 3D-Shooter spielen und b) in "Resident Evil" es halt lieben mit der Axt auf Zombies einzuschlagen, oder bist du auch von der Fraktion "wer am Bildschirm dem Gegner den Schädel einschlägt, macht dies früher oder später auch real"? mfg, Schladi

    Re: Re: SCHLECHTE EFFEKTE, SINNLOSE GESCHICHTE. WILL MAN MEHR?
    Es wurde ja mal Zeit, dass wir beide aneinandergeraten. Irgendwie hab ich mir das ja schon seit längerem gewünscht. Jetzt zu deiner Kritik an meiner Kritik. Also, ich muss schon sagen, harter Tobak, wirklich. (Und dann erst die Meinung der Wurstsemmel. Lächerlich!) Deine Meldung fand ich aber nach kurzem Überlegen doch ganz nett. Irgendwie könntest du recht haben, oder auch nicht.

    Auch wenn ich in "Resident Evil" noch niemals die Fäden selbst gezogen habe, finde ich das Spiel von Aufmachung und Atmosphäre nicht schlecht. Es ist sicher zum Spielen ganz geil, beim Zuschauen war's auf jeden Fall so. Ich möchte mich jetzt nicht hinter meiner Meinung verstecken, doch ich bin nun halt nicht der Typ, der oft solche Games spielt (und es liegt nicht allein an meinem 3D-graphikkartenlosen 233er). Vorurteile gegen Computerspieler habe ich hingegen keine. Jeder soll tun und lassen können, was er möchte.

    Um nun von diesem Spiel auf den Film zurückzukommen möchte ich von dir nur eines wissen: wo bitte findet man diese nervenzerreißende Spannung und diese guten Effekte. Denn im Grunde genommen, wirkte der Film in seinen spannendsten Momenten unfreiwillig komisch und auch waren manche der (mittelmäßigen) Schockeffekte Sekundenbruchteile vorauszuahnen. Die Effekte beschränkten sich auf mittelmäßige Computeranimationen eines (!!) Licker. Der war zwar besser generiert als der Skorpionkönig in "Die Mumie kehrt zurück" doch in Wirklichkeit genauso schlecht wie das Alien in "Species". ("2001" ¿ das waren Spezialeffekte, oder "Jurassic Park"). In "Resident Evil" herrscht dahingehend jedoch gähnende Leere. Der Film war zwar lustig zum Ansehen, ist jedoch nie und nimmer sein Geld wert.

    Zum Abschluss noch zu deiner Frage ("bist du auch von der Fraktion, wer am Bildschirm dem Gegner den Schädel einschlägt, macht dies früher oder später auch real"): Komm mal rüber, dann wirst du's schon sehen! ... Nein, ich gehöre nicht zu dieser Gruppe von Leuten. Doch finde ich, dass viele Filme in punkto FSK falsch gehandhabt werden. Es kann schon sein, dass "Resident Evil" eine 18er Freigabe bekommt. Ich glaub's nur nicht.

    Re: Re: Re: SCHLECHTE EFFEKTE, SINNLOSE GESCHICHTE. WILL MAN MEHR?
    <Konstruktivität>Bezüglich der Computerspieler hat mir ein wenig dein Satz über die User, die davon schwärmen das man einen Zombie in Level Vier mit der Akt den Kopf einschlagen kann, irritiert. O.K. ist aber jetzt ausgeräumt und sorry dafür.
    Aber du sagst auch, dass dir solche Spiele nichts geben und genau hier liegt der Hund wohl begraben: 3D-Shooter können eine enorme Atmosphäre aufbauen und wer mal Half Life oder Doom gespielt hat, der wird erstaunlich viele Parallelen in "Resident Evil" finden. Enge Gänge, nur düster beleuchtet, hinter jeder Ecke kann ein Monster lauern - das schafft eine enorme Atmosphäre und Spannung. Und wer schon mal so vertieft in so ein Spiel war, dass er einen halben Herzkasperl bekommen hat als plötzlich hinter dem Rücken der Spielfigur ein Monster hervorprescht und der Lautsprecher dies ohrenbetäubend laut ankündigt - der wird sich bei "Resident Evil" mit Sicherheit wohl fühlen.
    Zum Film: Der Licker ist tatsächlich eine Peinlichkeit und auch wenn die Zombies in Massen im Bild sind ist das Gewiss nicht spannend, aber ich meine solche Szenen wie jene, als Alice vor dem Dobermann flieht, die Türe schließt und sich dann umdreht. Ist zwar durchaus vorhersehbar, aber wenn dir ein Zombie mit affenzahn und lautstarker ins Bild fährt kann man schon zusammen zucken. Witzig ist der Film natürlich schon auch und genau so wie bei "Drei Engel für Charlie" darf man nicht nach Logik fragen, denn dann wirds kompliziert. Aber sein Geld ist der Film durchaus wert. Ich hab den Film bereits zweimal gesehen und habe im Moment nicht das Gefühl das er ein drittes Mal für mich schon langweilig wäre. Mir ist schon klar das der Film unmöglich jedermanns Geschmack sein kann und wenn ich Anspruch will, dann greife ich auch lieber zu "A beautiful mind" aber manchmal tun solche Filme einfache nur gut.</Konstruktivität>

    Re: Re: SCHLECHTE EFFEKTE, SINNLOSE GESCHICHTE. WILL MAN MEHR?
    Recht hast Schladi, überhaupt mit dem Schlusssatz.
    Außerdem, zum Thema Schladi und Tuvok; i finds super, dass sie immer so ausführliche und meiner Meinung nach auch manchmal recht amüsante Statements liefern. Wenn man net so lange Kritiken lesen will, kann man ja ruhig die anderen lesen. An Kritiken mangelt es ja meistens sowieso net.

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