Robert Frank Programm 06

 
Independent 
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Flamingo
CAN 1996, Video, s/w, 5 Minuten. (engl. OF). Regie & Kamera: Robert Frank. Schnitt: Laura Israel. Erzählerin: Miranda Dali. Verleih: Museum of Fine Arts, Houston.

. Frank fusioniert, wie gewohnt, wieder die Fotografie mit dem Filmischen, zeigt eine kleine Dia-Projektionswand, geht Fotos von Landschaften, Tieren, Dingen durch - Reste einer Erinnerung, durch die Kunst unterstützt. Miranda Dali liest im Off einen lyrischen, bisweilen deskriptiven Text vor, der der einzige Ton dieser Produktion bleiben wird.

Moving Pictures
USA 1994, Video, Farbe & sw, stumm, 16:30 Minuten. Regie & Kamera: Robert Frank. Schnitt: Laura Israel. Verleih: Laura Israel, New York. Mit: Allen Ginsberg, Raoul Hague, Harry Smith, June Leaf, Jean Luc Godard, u.a.

Der Film beginnt auf dem Friedhof von Zürich, wo die Eltern von Robert Frank beerdigt sind. An jenem Sonntag im Februar 1990 steht der Cineast hinter dem grossen Grabstein. Er sieht 13 Besucher vorbeiziehen und schreibt auf die Leinwand dieses Stummfilmes: "That's not many, that makes me sad". (...) Robert Frank zeigt Fotos (der Familie und des "grossen Kinos" - man erkennt Peter Lorre), Szenen aus dem wirklichen Leben: Jean-Luc Godard plaudert über die Geschichte des Kinos, Allen Ginsberg deckt den Raum mit seinen Händen ab. (...)

C'est vrai! (One Hour)
F 1990, Video, Farbe, 60 Minuten. (engl. OF). Regie: Robert Frank. Buch: Robert Frank, Michal Rovner. Kamera: Robert Frank. Verleih: Museum of Fine Arts, Houston. Mit: Kevin O´Connor, Peter Orlovsky, Taylor Mead, Willoughby Sharp, Bill Rice, Tom Jarmusch, Zsigmond Kirschen, Sid Kaplan, u.a.
Ein komplexer und spielerischer Versuch, den Begriff der filmischen Wahrheit zu thematisieren. Robert Frank drehte diese einstündige Aufnahme am 26. Juli 1990 von 3:45 bis 4:45 Uhr nachmittags in Manhattan. Er filmte in einer Umgebung, die er kannte: die Nachbarschaft um sein Haus in der Bleecker Street. Das Team macht sich in einem Souterrain fertig, um mit dem Drehen zu beginnen. Die Kamera schweift unentschlossen durch die Straße, bleibt bei zwei Touristen hängen, die nach dem Weg fragen, steigt schließlich in den Van und die Fahrt um einige Häuserblöcke geht los.

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