Sag mir, wo die Juden sind?

Dokumentation

Erinnerung an St. Pöltens vergessene Gemeinde

Im März 1938, vor genau 75 Jahren, zog Adolf Hitler von einer Volksmenge umjubelt durch die Straßen St. Pöltens. Ein Privatfilmer hielt diesen Moment fest. Zu sehen sind diese historischen Szenen nun in einem Dokumentarfilm von SchülerInnen des Gymnasiums Josefstraße. Sie haben einen Film gestaltet, der die vergessene jüdische Gemeinde ins Gedächtnis der Stadt zurückholen soll.
Ergänzt werden die Originalaufnahmen mit Interviews, in denen die Auswirkungen von Anschluss und Shoah auf die jüdische Gemeinde St. Pöltens deutlich werden. Zeitzeugen aus Österreich und Israel, die ihre Wurzeln in der jüdischen Gemeinde St. Pölten haben, sowie BewohnerInnen eines St. Pöltner Seniorenwohnheims erzählen ihre Erinnerungen an den März 1938.

"Sag mir, wo die Juden sind" zeigt den Verlust jüdischer Lebenswelten in St. Pölten. Der Film entstand im Rahmen eines Sparkling-Science-Projekts, einer Initiative des BMWF, in Zusammenarbeit mit MitarbeiterInnen des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs.

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