Schmalfilmspuren: Mit Amateuren durch die Stadt

 
Kurzfilm 
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Amateurfilme bieten uns einen ­besonderen Zugang zur Stadt:

So leben wir (1974) von Familie Loebenstein. Farbe, 6 min

Berggasse, Teil 1 (1970er Jahre) von Familie Gebauer. Farbe, Ausschnitt: ca. 3 min

5/62 Fenstergucker, Abfall etc. (1962) von Kurt Kren. Farbe, 5 min

[Alltagsleben] (1933-38) Anonym. s/w, Ausschnitt: ca. 5 min

Dafür haben's Geld (1958) von Kurt Steinwendner. s/w, 2 min

Berggasse, Teil 3 (1970er Jahre) von Familie Gebauer. Farbe, Ausschnitt: ca. 1 min

[Amateuraufnahmen Wien, Frühjahr 1938] (1938) Anonym. s/w, 10 min

Wiener Festival (1959) von FÖJ [Freie Österreichische Jugend]. s/w, Ausschnitt:
ca. 2 min

1933. Flughafen Aspern, Eislaufen (1933) von Herbert Apfelthaler. s/w, Ausschnitt:
ca. 3 min

Rathaus, Rollschuhe, Oktoberfest 1974 (1974) Anonym. Farbe, Ausschnitt: ca. 3 min

Engel-Schuh (2012) von Manfred Schwaba. Farbe, 8 min

Prater-Susi (1967) von Herbert Apfelthaler. Farbe, 8 min

Wo sind die Millionen? (1925) von Robert Wohlmuth. s/w, ca. 11 min

Wien Stadt meiner Träume (frühe 1960er Jahre) HS Produktion. Farbe, 5 min

Die Filmemacher/innen erobern den ­urbanen Raum nach ihren Gewohnheiten und Interessen - der Blick aus dem Fenster, der Sonntags­spaziergang mit dem Hund. ­Ver­änderungen und Irritationen in der Stadt werden festgehalten. ­Bau­stellen, Straßenumzüge, Attraktionen im Prater - die Kamera folgt ­persön­lichen Pfaden. Das Besondere im Alltäglichen zeigt sich in vielfältiger Form: Ein Touristenpaar bahnt sich seinen Weg durch die Walzerstadt, die Performance eines Künstlers bricht mit der Routine von Passanten. Das Spektrum des Programms reicht von raren Momentaufnahmen aus den 1920ern über die Transforma­tion des Stadtbilds zu Beginn des Zweiten Weltkriegs bis hin zu Wiener Familienszenen und einem Rollschuhfestival am Rathausplatz auf Super 8. Neben den Arbeiten der Amateur/inn/en sind in diesem Programm auch Produktionen der Wiener Filmavantgarde und der Gemeinde Wien vertreten.

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