Simple Lessons In Common Things

 USA 2003
Kurzfilm 15 min.
film.at poster

In Simple Lessons in Common Things werden visuelle Fragmente zu einer fiktiven Stadt zusammengefügt, ganz so, wie mit Hilfe vorhandener Überreste Geschichte konstruiert wird. Inspiriert wurde die Struktur durch Francis Ponges «Pièces», einer Sammlung von Prosalyrik, in der Ponge mit akribischer Genauigkeit Gegenstände beschreibt, um objektive Realität in Abgrenzung von subjektiver Realität und dichterischen Scheinwirklichkeiten auszuloten. Anstatt sich aber, wie Ponge, auf Gegenständliches zu konzentrieren oder sich auf die Sprache zu verlassen, bedient sich Vogt der visuellen Erforschung von Raum, der sorgfältigen Positionierung von Bewegung in der Stille und der Entkoppelung von Ton und Bild, um ein Gefühl der Wandlung entstehen zu lassen, das dem von Ponges Lyrik nicht unähnlich ist.

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Erika Vogt

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