Smoking

 Frankreich 1993

Smoking

Komödie, Independent 140 min.
film.at poster

Als insgesamt 5stündiges Doublefeature konzipiert kann man im Film sehen, welchen Unterschied nur eine gerauchte/ nicht gerauchte Zigarette im Leben von postmodernen Boulevardtheaterfiguren ausmachen kann.

Als insgesamt 5stündiges Doublefeature konzipiert kann man im Film sehen, welchen Unterschied nur eine gerauchte/ nicht gerauchte Zigarette im Leben von postmodernen Boulevardtheaterfiguren ausmachen kann.
Text: Stadtkino

Resnais' theoretischstes Werk - gemäß dem Hang seiner Kunst zum Paradoxen dennoch zuallererst ein amüsantes Unterhaltungsstück: Aus Alan Ayckbournes Acht-Miniaturen-Theaterzyklus hat Resnais sechs Episoden übernommen, jeweils drei davon summieren sich zu einem der beiden Filme Smoking und No Smoking, die (in beliebiger Reihenfolge) als Spiegelstücke und Gegensatzpaare oder überhaupt unabhängig voneinander genossen werden können. Die Entscheidung für oder gegen eine Zigarette beginnt den Reigen tragikomischer Vignetten über Kleinstadtbewohner, nach dem Was-wäre-Wenn-Prinzip entfalten sich an weiteren Entscheidungspunkten diverse Schicksale mit letztlich zwölf möglichen Schlüssen: ein kunstfertiges wie künstliches Arrangement zum Streben nach Glück und den Zwängen von "Rollen". Seine betont "britischen" Schauplätze hält Resnais dabei bewusst artifiziell und lässt die Einwohner von Yorkshire selbstverständlich französisch par- lieren - und allesamt, virtuos, von seinen Stammakteuren Sabine Azéma und Pierre Arditi verkörpern. (C.H./Filmmuseum)

Details

Sabine Azema, Pierre Aditi
Alain Resnais

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