Steven Seagal ist jetzt Serbe

Steven Seagals Leitspruch wird in Zukunft wohl sein: "Don't mess with Texas!"AP/dapd
Steven Seagals Leitspruch wird in Zukunft wohl sein: "Don't mess with Texas!"

Actionheld Steven Seagal hat nach Medienberichten die serbische Staatsbürgerschaft erhalten. Der 63-jährige Star aus Filmen wie "Alarmstufe: Rot" habe den serbischen Pass, berichtete das serbische Staatsfernsehen am Montag.

Ende 2015 war Seagal zweimal zu Besuch in Belgrad und hatte unter anderen Präsident Tomislav Nikolic und Regierungschef Aleksandar Vucic getroffen.

Bei den Gesprächen erklärte der Schauspieler, er wolle "alles tun", um in der Welt für Serbien zu werben. Zugleich äußerte er den Wunsch, eine Aikido-Schule in der serbischen Hauptstadt zu eröffnen. In der Silvesternacht war der leidenschaftliche Gitarrist bei einem Freiluftkonzert in Belgrad auf die Bühne gestiegen.

Auch Putin ist sein Kumpel

Seagal ist auch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin befreundet. In der Vergangenheit engagierte sich der Kampfsportler, der lange in Japan lebte, für Sportangebote für russische Schulkinder. Er schloss nicht aus, auch die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen.

 

Aus dem Archiv

Das verrückte Leben von Seagal: Priester & Sherrif

 

 

Er ist praktizierender Buddhist, Martial Arts-Star, geweihter Priester der Ōmoto und Hilfssheriff. Der Action-Star der 80er & und 90er Jahre ist schwer zu fassen - er hat unzählige Interessen, die nicht unbedingt zusammenpassen. Aber gerade das scheint Steven Seagal auszumachen. Am 10. April wird er 60.Steven Seagals Karriere zum Durchklicken ...
Zurzeit ist Seagal Hilfssheriff in Texas und Reality-TV-Star gleichzeitig. Von Kameras lässt er sich seit 2009 beim Kampf gegen das Verbrechen begleiten.
An der mexikanischen Grenze ist ihm vor einigen Wochen sogar ein großer Coup gelungen: Seagal schnappte drei Drogen-Dealer, die 250 Kilo Marihuana im Wert von 190.000 Euro schmuggelten.
Bekannt wurde Seagal, der in den USA geboren wurde und 15 Jahre in Japan lebte, mit dem Film "Nico" im Jahr 1988.
In Asien hatte er Kampfsportarten wie Karate, Aikido und Judo perfektioniert. Zurückgekehrt nach Kalifornien, lehrte er dort sein eigenes Aikido-Dojo. Einer seiner Schüler war Michael Ovitz, ein Filmagent, der Seagal die erste Rolle verschaffte.
Nach "Nico" folgten "Hard to Kill - Zum Töten freigegeben" und ...
"Deadly Revenge – Das Brooklyn Massaker", die sehr ähnliche Handlungsstränge aufwiesen. Immer spielte Seagal einen Cop, der sich mit der Mafia und/oder CIA anlegt und dabei seine Martial Arts-Künste zeigt.
Schon damals begann er, als Produzent Filme zu finanzieren. 1992 folgte sein größter Hit "Alarmstufe Rot". Der Film hat vor allem brutale Action zu bieten, die Handlung wird von Kritikern als "absurd" beschrieben und auch über die Schauspielkünste des Martial Arts Meisters wurde nichts Positives berichtet.
In "Auf brennendem Eis" war er nicht nur als Hauptdarsteller sondern auch als Regisseur des Werks im Einsatz. Dafür gab es dann auch prompt die "Goldene Himbeere" als schlechtester Regisseur im Jahr 1994.
"Alarmstufe Rot 2" folgte, konnte aber nicht an den Erfolg des ersten Teils anschließen. Für seine gewalttätigen Action-Reißer wurde Seagal immer wieder kritisiert - nicht zuletzt von der Aikidoka-Gemeinschaft selbst, weil die Filme im Gegensatz zur pazifistischen Grundhaltung der Kampfkunst stünden.
Immerhin besitzt der 60-Jährige bereits den 7. Dan und den Titel eines Shihans, der ihn als Großmeister der Aikikai auszeichnet.
Nach wenig erfolgreichen Filmen wie "Fire Down Below" und "The Patriot" wurde es in den Neunzigern ruhig um den Action-Star.
Mit "Exit "Wounds - Die Copjäger" konnte er 2001 schließlich ein Comeback feiern. Danach folgten aber wieder billig produzierte B-Movies wie ...
... "Out For A Kill: Tong Tatoos – Das Tor zur Hölle" (Bild, 2003), "Im Netz der Yakuza – Into The Sun" (2005) oder...
... "Today You Die", ebenfalls aus dem Jahr 2005, die direkt auf DVD landeten.
Neben der Kritik der Aikidoka passt auch sein Bekenntnis zum friedliebenden Buddhismus nicht so ganz zu den Rollen, die er spielt.
Noch dazu kann Seagal auch eine erstaunlich große Waffen- und Messersammlung aufweisen.
Auf der anderen Seite setzt er sich für den Tierschutz ein und ist aktiver Umweltschützer.
Nicht nur seine Interessen und Meinungen sind krude durchmischt. Auch sein Musikstil, den er als Gitarrist und Sänger pflegt, ist ein Mix aus Country und Reggae.
2005 veröffenlichte der Tausendsassa sein erstes Album "Songs from the Crystal Cave". Darauf sind auch Duette mit  Tony Rebel, Lt. Stichie, Lady Saw und Stevie Wonder zu finden. In Frankreich war das Album sehr erfolgreich. In Österreich wurde die Platte nicht vertrieben.
Auf der großen Leinwand war er zuletzt 2010 zu sehen. In Robert Rodriguez` "Machete" spielt Seagal zum ersten Mal einen Bösewicht und muss als Drogenboss Torrez seine Kampfkünste zur Abwechslung einmal nicht unter Beweis stellen.
Im Kino werden wir den Action-Star, der seit Jahren Kultstatus genießt, nicht allzu schnell sehen. Er hat mit der Verbrecherjagd in Arizona anscheinend genug zu tun. Gerade steckt Herr Seagal deswegen nämlich in der Bredouille. Er soll einen nicht vorbestraften Mann wegen des Verdachts der Organisation von illegalen Hahnenkämpfen etwas gar filmreif verhaftet haben, obwohl kein dringender Tatverdacht bestand.Wegen dieser Probleme wird die dritte Staffel seiner Reality-Show "Steven Seagal: Lawman" auch noch unter Verschluss gehalten. Sein neues Projekt beeinhaltet also nicht nur Action sondern auch Humor.
Er ist praktizierender Buddhist, Martial Arts-Star, geweihter Priester der Ōmoto und Hilfssheriff. Der Action-Star der 80er & und 90er Jahre ist schwer zu fassen - er hat unzählige Interessen, die nicht unbedingt zusammenpassen. Aber gerade das scheint Steven Seagal auszumachen. Am 10. April wird er 60.<strong>Steven Seagals Karriere zum Durchklicken ...</strong>
Zurzeit ist Seagal Hilfssheriff in Texas und Reality-TV-Star gleichzeitig. Von Kameras lässt er sich seit 2009 beim Kampf gegen das Verbrechen begleiten.
An der mexikanischen Grenze ist ihm vor einigen Wochen sogar ein großer Coup gelungen: Seagal schnappte drei Drogen-Dealer, die 250 Kilo Marihuana im Wert von 190.000 Euro schmuggelten.
Bekannt wurde Seagal, der in den USA geboren wurde und 15 Jahre in Japan lebte, mit dem Film <strong>"Nico"</strong> im Jahr 1988.
In Asien hatte er<strong> Kampfsportarten</strong> wie Karate, Aikido und Judo perfektioniert. Zurückgekehrt nach Kalifornien, lehrte er dort sein eigenes <strong>Aikido-Dojo</strong>. Einer seiner Schüler war Michael Ovitz, ein Filmagent, der Seagal die erste Rolle verschaffte.
Nach "Nico" folgten "Hard to Kill - Zum Töten freigegeben" und ...
"Deadly Revenge – Das Brooklyn Massaker", die <strong>sehr ähnliche Handlungsstränge</strong> aufwiesen. Immer spielte Seagal einen Cop, der sich mit der Mafia und/oder CIA anlegt und dabei seine Martial Arts-Künste zeigt.
Schon damals begann er, als Produzent Filme zu finanzieren. 1992 folgte sein <strong>größter Hit "Alarmstufe Rot"</strong>. Der Film hat vor allem brutale Action zu bieten, die Handlung wird von Kritikern als "absurd" beschrieben und auch über die Schauspielkünste des Martial Arts Meisters wurde nichts Positives berichtet.
In<strong> "Auf brennendem Eis"</strong> war er nicht nur als Hauptdarsteller sondern auch als Regisseur des Werks im Einsatz. Dafür gab es dann auch prompt die "Goldene Himbeere" als <strong>schlechtester Regisseur</strong> im Jahr 1994.
<strong>"Alarmstufe Rot 2"</strong> folgte, konnte aber nicht an den Erfolg des ersten Teils anschließen. Für seine gewalttätigen Action-Reißer wurde Seagal immer wieder <strong>kritisiert</strong> - nicht zuletzt von der Aikidoka-Gemeinschaft selbst, weil die Filme im Gegensatz zur pazifistischen Grundhaltung der Kampfkunst stünden.
Immerhin besitzt der 60-Jährige bereits den 7. Dan und den Titel eines Shihans, der ihn als <strong>Großmeister der Aikikai</strong> auszeichnet.
Nach wenig erfolgreichen Filmen wie "Fire Down Below" und "The Patriot" wurde es in den Neunzigern <strong>ruhig um den Action-Star</strong>.
Mit <strong>"Exit "Wounds - Die Copjäger"</strong> konnte er 2001 schließlich ein <strong>Comeback</strong> feiern. Danach folgten aber wieder billig produzierte B-Movies wie ...
... "Out For A Kill: Tong Tatoos – Das Tor zur Hölle" (Bild, 2003), "Im Netz der Yakuza – Into The Sun" (2005) oder...
... "Today You Die", ebenfalls aus dem Jahr 2005, die <strong>direkt auf DVD</strong> landeten.
Neben der Kritik der Aikidoka passt auch sein Bekenntnis zum friedliebenden <strong>Buddhismus</strong> nicht so ganz zu den Rollen, die er spielt.
Noch dazu kann Seagal auch eine erstaunlich große <strong>Waffen- und Messersammlung</strong> aufweisen.
Auf der anderen Seite setzt er sich für den <strong>Tierschutz ein und ist aktiver Umweltschützer</strong>.
Nicht nur seine Interessen und Meinungen sind krude durchmischt. Auch sein Musikstil, den er als Gitarrist und Sänger pflegt, ist ein Mix aus Country und Reggae.
2005 veröffenlichte der Tausendsassa sein <strong>erstes Album</strong> "Songs from the Crystal Cave". Darauf sind auch Duette mit  Tony Rebel, Lt. Stichie, Lady Saw und Stevie Wonder zu finden. In Frankreich war das Album sehr erfolgreich. In Österreich wurde die Platte nicht vertrieben.
Auf der großen Leinwand war er zuletzt 2010 zu sehen. In Robert Rodriguez` <strong>"Machete"</strong> spielt Seagal zum ersten Mal einen Bösewicht und muss als Drogenboss Torrez seine Kampfkünste zur Abwechslung einmal nicht unter Beweis stellen.
Im Kino werden wir den Action-Star, der seit Jahren Kultstatus genießt, nicht allzu schnell sehen. Er hat mit der Verbrecherjagd in Arizona anscheinend genug zu tun. Gerade steckt Herr Seagal deswegen nämlich in der Bredouille. Er soll einen nicht vorbestraften Mann wegen des Verdachts der Organisation von illegalen Hahnenkämpfen etwas gar filmreif verhaftet haben, obwohl kein dringender Tatverdacht bestand.Wegen dieser Probleme wird die dritte Staffel seiner Reality-Show "Steven Seagal: Lawman" auch noch unter Verschluss gehalten. Sein neues Projekt beeinhaltet also nicht nur Action sondern auch Humor.

Kommentare