Straße der heimlichen Freuden

 
film.at poster

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Die traurige Nutte
    Wie immer liefert Regisseur Patrice Leconte wunderschöne, sinnliche Bilder. Diesmal hat er sich die Geschichte vom Hausmeister (Patrick Timsit) und der traurigen Nutte (Laetitia Casta) ausgedacht, die in Paris Ende des 2. Weltkrieges spielt. Dieses intellektuelle Konstrukt von einer selbstlosen, unerfüllbaren Liebe wäre zu einer Romanze geragten, wenn es da nicht das schmerzliche Ende gäbe. Erzählt wird das Ganze durch drei Damen vom horizontalen Gewerbe, die das Geschehene wie der Chor in der klassischen griechischen Tragödie kommentieren und auch wie dort schon alles im Voraus wissen. Recht schwungvoll inszeniert mit pfiffigen Überleitungen und auch teilweise guten Sprüchen: „Wenn du dein Leben lang mit dem Arsch gewackelt hast, hast du nicht viele Möglichkeiten.“
    Kann man sich anschauen, wenn man nichts Besseres vorhat.