süd-nord-west

2001

Independent

Nach einem Streit mit ihrem Freund fährt Daniela zu ihrer Familie in die Slowakei - die Reise wird zum eigentlichen Ziel

Die gebürtige Slowakin Daniela lebt mit ihrem österreichischen Freund in Wien. Romy, Danielas Nichte, besucht die beiden vorübergehend in ihrer Wohnung. Nach einem Konflikt mit ihrem Freund Martin fährt Daniela zu ihrer Familie nach Sastin/Slowakei. Der Besuch ihrer Familie ist nicht das Ziel der Reise, sondern die Reise weg von Wien.

Daniela macht Halt im Weinviertel und plaudert mit einem Winzer über Weinbau. Er erzählt ihr vom österreichischen Doppeladler, dessen Knochen angeblich in seinem Weinkeller begraben liegen, nachdem ihn die österreichische Kaiserin Maria Theresia verspeist hat.

Bei ihrer Familie in Sastin eingetroffen, genießt Daniela die vertraute Umgebung, macht einen langen Spaziergang mit ihrer Mutter und findet endlich Zeit für sich. Sie besucht ihren Großvater im Altersheim, der ihr von seinem Kampf gegen die Kommunisten und seinen Schwierigkeiten, sich längere Wörter zu merken, erzählt.
Ihre Fahrt führt sie weiter über die Grenze ins Schloss Valtice/Tschechien, um dort wie als Kind, Schaumrollen in Schlossatmosphäre zu genießen. Ein Fremdenführer spricht sie an und erzählt ihr von der Grenze zu Österreich, die früher durch den Schlossgarten führte.
Die Bilder und Geschichten ihrer Fahrt scheinen in Daniela weiterzufahren und ein Stückchen dessen mitzunehmen, wovor sie flüchten wollte. Als sie Romy und Martin in Mikulov trifft, ist sie am Ziel ihrer Reise angekommen.

  • Schauspieler:Daniela Cermáková

  • Regie:Mathias Norbert Ilg

  • Kamera:Mathias Norbert Ilg, Jochen Höller

  • Musik:Muriel Grossmann, Thomas Zalud

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