The Man They Could Not Hang / The Crime of Dr. Crespi

Film

Double Feature

The Man They Could Not Hang (1939)
Studio: Columbia; Regie: Nick Grinde; Drehbuch: Karl Brown, George Wallace Sayre, Leslie T. White; Kamera: Benjamin H. Kline; Darsteller: Boris Karloff, Lorna Gray, Robert Wilcox, Roger Pryor, Don Beddoe, Ann Doran, Joe De Stefani. 35mm, sw, 64 min

The Crime of Dr. Crespi (1935)
Studio: Republic; Regie: John H. Auer; Drehbuch: John H. Auer, Lou Goldberg, Edwin Olmstead nach The Premature Burial von Edgar Allan Poe; Kamera: Larry Williams; Darsteller: Erich von Stroheim, Harriet Russell, Dwight Frye, Paul Guilfoyle, John Bohn, Geraldine Kay, Jean Brooks. 35mm, sw, 63 min*

"Ein B-Film-Regisseur muss mehr Tricks kennen als Harry Houdini es tat", meinte Nick Grinde, "und er muss sie sofort aus dem Hut ziehen – nicht erst nach dem Mittagessen." Grinde wusste nur zu gut, wovon er sprach. Sein unterhaltsames Horror-Feature The Man They Could Not Hang zeigt Boris Karloff in einer seiner besten Darstellungen. Wie viele B-Filme enthält auch dieser Verweise auf seine eigenen Produktionsbedingungen. Ein Zeitungsredakteur weist seinen Reporter an: "Machen Sie es bizarr, machen Sie es dramatisch und machen Sie es bissig!" – Solche Worte dürfte auch Grinde öfters von den Studios gehört haben. Als Dr. Crespi verkörpert Erich von Stroheim einen Arzt, der sich aus Eifersucht mit einem perfiden Plan am Nebenbuhler rächen will. Ihm zur Seite steht der aus Horrorklassikern wie Dracula und Frankenstein bekannte Dwight Frye, das Drehbuch ist von Poes The Premature Burial inspiriert. Seine notorische Kompromisslosigkeit kostete Stroheim zwar seine Karriere als Regisseur, als Schauspieler wurde er jedoch in B-Filmen weiterhin gerne engagiert und adelte diese durch seinen originären, stets etwas bedrohlich wirkenden Alte-Welt-Stoizismus. Auch der Regisseur entstammt der Österreichisch-Ungarischen Monarchie: John H. Auer. (C. F./H. G.)

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