The Bible and Gun Club

 USA 1997
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The Bible and Gun Club ist eine satirische Komödie über eine Gruppe von Handelsreisenden in den Vierzigern, die Bibeln und Waffen verkaufen. Sie treffen sich in Las Vegas zu ihrer jährlichen Versammlung und verbringen das Wochenende damit, über Waffen zu reden, mit hohen Einsätzen zu spielen und sich dem Golfspiel zu widmen. Der Film zeichnet das Porträt von fünf verzweifelten und angespannten Män-nern, die einander gegenseitig zerfleischen, und beschreibt ihre allmählich ausartende Begegnung mit den Bewohnern der Stadt. Wir haben uns in einem Hotel in Las Vegas niedergelassen und die Geschichte in diesem geschlossenen Raum gedreht. In der klaustrophobischen und anonymen Umgebung von Hotelzimmern und Gängen essen, kämpfen und streiten diese Männer über ihre Verkaufsstrategien und beklagen ihr elendes Leben. Der Film greift zwei Eckpfeiler der amerikanischen Gesellschaft an, die Bibel und die Waffen, und thematisiert den Untergang des amerikanischen Traums sowie die Vermarktung von Sex, Gewalt und Religion. Der auf Schwarzweißfilm mit einem körnigen Schleier gedrehte Film wurde von Salesman inspiriert, einem Doku-mentarfilm der Brüder Maysles. Indem er Dokumentarstil und dramatische Szenen vermischt, entmystifiziert er das Bild der desillusionierten Handelsreisenden - Männer aus einer anderen Zeit, die durch ihre archaischen Vorstellungen von einem dem Untergang geweihten Amerika gelähmt sind. (Daniel J. Harris)The Bible and Gun Club explores the theme of the travelling salesman as a symptom for an ailing America. It takes place during a weekend in a Las Vegas hotel, where the salesmen vegetate in their rooms, duping the new American proletariat, and fighting with their competitors. Each is more cynical and more sadistic than the other. But their world is falling apart - a lobotomized America obssessed with sex, violence and religion.

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Daniel J. Harris

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