Tre storie

I, 1998

Die drei ehemaligen Drogenabhängigen Paolo, Martina und Giovanni müssen wieder leben lernen, zuerst mit ihresgleichen in der Entzugsklinik, dann außerhalb dieses ge- schützten Rahmens. Sie versuchen, sich einen Platz innerhalb der Gesellschaft zurückzuergattern. Paolo, der Autoverkäufer und frühere Drogenhändler, geht seinen Weg als Fotograf. Martina findet schließlich eine Stelle in einer Computerfirma. Ihre Ehe mitGiovanni, der an Aids erkrankt ist, hilft ihr trotz mancher Probleme bis zu dessen Tod, eine gewisse Stabilität zu bewahren.Bevor sie das Drehbuch verfaßten, führten die beiden Regisseure, die sich auf die Tradition des Neorealismus berufen, umfassende Recherchen bei ehemaligen Drogen- abhängigen durch, denen die Wiedereingliederung gelungen ist. Außerdem griffen sie auf nichtprofessionelle Schauspieler zurück, die zumTeil sich selbst spielen. Im selben Geist fügten die Regisseure "Bekenntnisse" von Paolo und Martina zwischen die narrativen Szenen ein, die auf Zeugnissen von ehemaligen Süchtigen beruhen.Text: Viennale 98

  • Regie:Piergiorgio Gay, Roberto San Pietro

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