Tricky 13: LIA

 
Animation, Kurzfilm 
film.at poster

Die österreichische Künstlerin Lia ist eine der frühen Pionierinnen im Bereich Software und Net Art. Sie arbeitet seit 1995 im Bereich digitaler Kunst, Installationen und Tonerzeugnisse. Ihre Internet-Arbeiten kombinieren verschiedene Mal- und Zeichentechniken mit der Ästhetik digitaler Images und Algorithmen und zeichnen sich vor allem durch Minimalismus und eine Affinität zu konzeptueller Kunst aus.
Ihr Werk ist geprägt von der langjährigen Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Sound-Art-Duo @c, Miguel Carvalhais und Pedro Tudela.

G.S.I.L.VI/almada
LIA, AT 2002, 3'
Rahmen und Formen, die sich überlagern, ständig in Bewegung befinden, sich aus sich selbst erneuern und ihrerseits von horizontalen und vertikalen Bewegungen durchlaufen werden.

v3/G.S.I.L.XXIX
LIA, AT 2004, 9'
Ein Zusammenschnitt der audiovisuellen Liveperformances von LIA und der portugiesischen Elektronikband @c.

radio_int.14/37
LIA, AT 2005, 2'
»Minimal ist maximal: radio_int.14/37 ist formale Reduktion vom Feinsten. Von einer horizontalen weißen Linie, die das Bildfeld in der Mitte teilt, flackern nervöse Lichtstrahlen in den schwarzen Äther.« (Gerald Weber, sixpackfilm)

int.16/45/ /son01/30x1
LIA, AT 2005, 5'
Eine experimentelle Formenvielfalt, bei der man/frau sich nebst Geräuschen wie Regen, dem Rascheln von Bonbonpapier, plötzlichen Schüssen und am Ende Meeresrauschen seltsam disloziert fühlen kann.

Flow
LIA, AT 2006, 5'10
LIAs Bilder sind in einer perfekten Harmonie auf die Musik von Vitor Joaquim abgestimmt.

Study #40
LIA, AT 2007, 9´57
Diese minimalistische und konzentrierte Studie visueller und akustischer Muster entstand in Kollaboration mit @c.

o68
LIA, AT 2007, 5'53
Basiert auf dem Remix "O Superman (for Massenet)" der US-Performance-Künstlerin und Musikerin Laurie Anderson.

Construction 76
LIA, AT 2008, 5'
Basierend auf einem Track von @c eröffnen sich auf der Bildebene durch den erstmaligen Gebrauch des hochauflösenden 720p-HD-Formats neue Perspektiven: Schärfe und Details der Lia-Live-Performances lassen sich so auch auf der Kinoleinwand reproduzieren.

Machination 84
LIA, AT 2010, 5'43
Ein sich verdichtender Wald aus (erst noch) vertikal flackernden Wellenlinien, stilisierte Rauchschwaden, die einander im Takt der evokativen Musik überlagern und komplizieren: ein Film ohne Schnitt, ein kontinuierlicher Fluss der abstrakten Mutationen.

Transition 89
LIA, AT/PT 2011, 5'
In einem Exzerpt der Komposition "89" von @c verschmilzt das auditive Erleben der ökologischen, architektonischen und kulturellen Kontexte zweier historischer Dörfer im Zentrum Portugals.

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