Triptychon & Coda

2018

Ein Film von Michael Pilz. HD, Farbe, 751 min

10.00 Uhr Triptychon, Teil 1 – Der Gebrauch der Körper 138 min
12.30 Uhr Triptychon, Teil 2 – Als-Ob-Nicht 164 min
15.30 Uhr Triptychon, Teil 3 – Das Fest 205 min
19.15 Uhr Coda 244 min

Zu Michael Pilz' Dreiteiler mit Nachspiel gibt es entweder ganz viel oder ganz wenig zu sagen: Seine Länge und seine Form der verweilenden, unkommentierten Beobachtung verbittet sich das schnelle Urteil wie die Inhaltsangabe. Nur so viel: Pilz begleitet den in der Südsteiermark lebenden Maler Gerald Brettschuh beim Arbeiten und Leben, am Hof und unterwegs. Den Rest muss man sehen, hören, in der Zeit erleben. Gedacht wurde das Werk ursprünglich als Installation für vier möblierte Räume, in denen man stundenlang mit dem Film leben kann. Im Filmmuseum wird daraus nun ein sequentieller Langfilm: Es ist jedoch ganz im Sinn des Filmemachers, dass Sie kommen, gehen und wiederkommen, wie es Ihnen beliebt. Michael Pilz: "Am liebsten streune ich umher, absichtslos, so gut es geht. Ich bin neugierig und lasse mich gern überraschen. Ich reise gern und viel. Das öffnet mir die Sinne und hält mich wach, für die Welt da draußen und dafür, was sie mit mir macht. Das Unbewusste ist ein weites Feld. Die vielleicht wichtigste Frage: 'Wer bin ich?'"

Für diesen Film gibt es leider keine Vorstellungen.