Tying the Knot

 USA 2004
Dokumentation 87 min.
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San Francisco 2004. Endlose Schlangen von Paaren auf dem Weg zum Standesamt. Das besondere daran: Es sind gay couples, viele davon schon seit Jahrzehnten zusammen.

Ein langer Kampf um die offizielle und rechtliche Anerkennung von gay marriages scheint gewonnen. Tying the Knot dokumentiert die langwierige politische Auseinandersetzung zwischen Lesben und Schwulen, die das Recht zu heiraten für sich beanspruchen, und denen, die dies mit allen Mitteln zu verhindern suchen.

ProtagonistInnen des Films sind die Polizistin Mickie Mashburn und Sam, Vietnamkriegs-Veteran und Farmer. Mickie lebte 13 Jahre lang mit Lois Marrero zusammen, die ebenfalls Polizistin war. Sie hatten ihrer Liebe im Jahre 1991 durch eine feierliche (Hochzeits-)Zeremonie offiziell Ausdruck verliehen. Als Lois 2001 bei einem Einsatz ums Leben kam, beantragte Mickie, wie es für überlebende (Ehe-)PartnerInnen üblich ist, Anspruch auf Lois' Pensionszahlung. Deren Familie focht den Antrag an. Mickie verlor ihren langen, kräftezehrenden Kampf. Sam lebte 22 Jahre lang mit seinem Lebensgefährten Earl zusammen. Als Earl im Jahre 2000 starb, hinterließ er Sam die Farm und benannte ihn als Nutznießer der ihm zustehenden Rentenzahlungen.

Als historisches Dokument wird dieser akribisch dokumentierende Film auch dann noch von Interesse sein, wenn sich die hitzig geführte zeitgenössische Debatte erübrigt hat.

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Jim de Sève
Jim de Sève, Steve de Sève, Brad Fortier

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