Ein Tag ohne Mexikaner

 Spanien/Mexiko/USA 2004

Un Día sin Mexicanos

97 min.
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Eines schönen Morgens ist in Kalifornien rund ein Drittel seiner Bevölkerung spurlos verschwunden. Gemeinsames Merkmal der Verschwundenen: ihre lateinamerikanische Herkunft.

An einem 14. Mai wachen die Kalifornier auf und irgendetwas stimmt nicht. Nicht nur ist der Staat entlang der Landesgrenzen von einem undurchdringlichen Nebel umgeben und von der Außenwelt abgeschnitten, sondern ist auch ein Drittel der Einwohner, und zwar die gesamte mexikanische Bevölkerung, verschwunden. Die zurückgelassenen Bewohner müssen erkennen, dass auf einmal nichts mehr wie gewohnt funktioniert. Der Müll bleibt liegen, Baustellen werden geschlossen, in den Städten setzen Panikkäufe ein, weil nichts mehr geerntet wird. Wer früher Drogen verkauft hat, dealt jetzt mit Tomaten. Lediglich eine lateinamerikanische Reporterin, die während der angeblichen Epidemie in einen Unfall geriet, wurde verschont und durfte bleiben. Sie gilt nun als die letzte Hoffnung eines Kalifornien, das physisch, psychisch und moralisch am Ende ist.

UN DIA SIN MEXICANOS ist eine rasante Komödie, die sämtliche Klischees über die Mexikaner aufs Korn nimmt. Aufgebaut wie eine TV-Dokumentation wird der Film immer wieder von Nachrichtenblöcken unterbrochen, welche den Zuschauer auf die neuesten Fälle der Verschwundenen hinweisen.

Details

Caroline Aaron, Yareli Arizmendi, Eduardo Palomo u.a.
Sergio Arau

Kritiken

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