Verlorene Nachbarschaft - Novemberpogrom 1938 (Teil 1)

 A 1998
Dokumentation 
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Jüdische EmigrantInnen erzählen.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 und an den darauffolgenden Tagen ließen die Wiener ihrem Antisemitismus freien Lauf: 42 Synagogen und Bethäuser wurden zerstört, tausende Geschäfte geplündert und über 6.500 jüdische WienerInnen verhaftet.
Das Projekt "Verlorene Nachbarschaft" widmete sich 1998 der Geschichte einer der zerstörten Synagogen und ihrer Gemeinde, der Synagoge in der Neudeggergasse, Wien 8. Die von Käthe Kratz erstellte, insgesamt 15 Stunden umfassende Videodokumentation enthält die Erzählungen von überlebenden Wiener JüdInnen, unter anderen auch die von Anne Kelemen, Lore Segal und Lucie Benedikt (v.l.n.r.). Die Erzählungen schildern nicht nur die Schrecken nach dem März 1938, sondern auch Erinnerungen an das intakte Leben davor, in der Familie, der Schule und der Gemeinde.

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