Vieux Paris

 
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Ein filmisches Panorama über die Vielfalt und die Widersprüche innerhalb der Stadt Paris.

Programm: Vieux Paris (87 min.)
Paris ist ein kollektives Gesamtkunstwerk, eine Stadt der wechselnden Perspektiven mit entzückenden Winkeln und malerischen Fassaden, die erheblich zum Flair dieser Metropole beitragen. Die Schönheit der Stadt Paris beruht nicht nur auf ihrem einheitlichen Stadt- und Straßenbild, sondern auch auf ihren vielfältigen und widersprüchlichen Erscheinungen innerhalb dessen, was man geläufig "kosmopolitisch" nennt.

Les petits métiers de Paris (1933)
Frankreich. 22 min. SW. 35 mm. (OF)
Regie: Pierre Chenal
Diese Reportage über das Leben und Treiben der kleinen Glücksritter und Gauner während der Wirtschaftsdepression ist weniger voyeuristisch als sozialkritisch. Chenal zeigt sukzessive die Vielfalt der Methoden, mit denen sich damals die arbeitslosen Menschen trickreich über Wasser hielten. Ihre Brotberufe reichten vom Feuerschlucker, Messerschleifer, Ausrufer, Kesselflicker, Friseur, bis zum "Professor", der gegen geringes Entgelt Liebesbriefe schreiben konnte.

Montmartre en couleur (1946)
Frankreich. 18 min. Farbe. 16 mm. (ohne Dialoge)
Regie: Jean-Claude Bernard
Vertraute, stereotype Postkartenansichten vom alten Montmartreviertel, dessen Legenden man ebenso kennt wie dessen städtische Wahrzeichen und touristische Sehenswürdigkeiten.

Cités du soleil (1958)
Frankreich. 21 min. Farbe. 16 mm. (OF)
Regie: Jean-Claude See
Mit: Alain Saury, Clotilde Joano
Ein verunglückter Versuch des Bauministeriums, einen Aufklärungsfilm über die drückende Wohnungsnot der Nachkriegszeit zu machen. Als Lösung wurde der schnelle Bau von vielen, aber billigen Wohnungen propagiert. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Recherche einer Journalistin zur Sozialgeschichte des Wohnens und ihre Konflikte mit den Behörden.

Ma famille et mon toît (1956)
Frankreich. 26 min. SW. 16 mm. (OF)
Regie: Jean-Pierre Decourt
Mit Colette Castel, José Artur, Hélène Roussel, René Berthier, Hubert Deschamp
In diesem Schulfilm werden ernsthaft die funktionalen und hygienischen Vorteile neuer Stadtgründungen propagiert. Man weiß spätestens seit Jacques Tatis meisterhafter Satire Playtime oder der Sprengung des Wohnblocks "Cité Debussy" in La Courneuve, wohin diese Entwicklung geführt hat.

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