VIS 13: Night of the Light 2013

 
Kurzfilm 
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Die Night of the Light ist ein von Wien Energie initiierter Treatment- und Kurzfilmwettbewerb, der seit 2012 gemeinsam mit VIS Vienna Independent Shorts veranstaltet wird. Im ersten Schritt sind Wiener Filmschaffende dazu aufgerufen ihre Konzepte zu einem dreiminütigen Kurzfilm - dieses Jahr zum Thema "Energie erleben" - einzureichen. In einer Kombination aus Online-Voting und Jury-Entscheid werden die fünf besten Konzepte ermittelt, die mit jeweils 3.000 € Produktionsbudget - zur Verfügung gestellt von Wien Energie - belohnt werden. Bei der großen Night of the Light Gala feiern die fertigen fünf Filme Premiere und werden die besten zwei prämiert.

Die besten fünf Konzepte wurden Ende Februar ausgewählt und sind in Folge zusammengefasst für euch zum Nachlesen. Bei der großen Gala am 29. Mai 2013 im Künstlerhaus Kino feiern die fertigen Filme Premiere. Tickets für die Veranstaltung gibt es auf der Night of the Light Website zu gewinnen. Dort könnt ihr auch die Konzepte in voller Länge nachlesen.

Karin Petter - Im Prater blüh'n wieder die...
Der Prater bei Nacht. Alles leuchtet, dreht und bewegt sich. Eine Tänzerin tanzt zu lauter Musik. Karusselle drehen sich und malen bunte Lichter in die schwarze Nacht. Metallisch glänzen die Gestänge von Achterbahnen. Das Riesenrad überstrahlt alles wie ein imposanter Feuerkreis. Die schnellen Bewegungen verschwimmen zu einem wirren Traum aus Lichtern und Farbe. Immer schneller und schneller wird der Tanz, bis alles stillzustehen scheint.Die Lichter verblassen und der Morgen dämmert. Im neuen Licht erscheinen die bekannten Attraktionen als bizarre Gewächse. Die Karusselle recken wie Bäume ihre Äste in die Höhe. Achterbahnen sind zu wirrem Gestrüpp geworden. Das bekannte Riesenrad hat ein völlig neues Gesicht aus fest verwurzelten Hölzern. Die Tänzerin ist von der Verwandlung nicht verschont geblieben. Sie ist nur noch eine Marionette aus dürren Ästen. Auf ihrer Hand sprießt eine Blüte.

Reinhold Bidner & Georg Hobmeier - Impulse
Ein performativ-audiovisueller Experimentalfilm: Ströme der Energiegewinnung werden aufgenommen/erfasst und die Ergebnisse mittels Elektroden in einen menschlichen Körper gespeist. Die daraus resultierenden Impulse und die Bewegungen des Körpers werden visuell festgehalten und wiederum in eine experimentelle audiovisuelle Arbeit rückübersetzt.

Gabriel Tempea - Joghurt mit Wachs
Während der häufigen Stromausfälle im Rumänien der 1980er Jahre wurden in vielen Haushalten Joghurtgläser zu Kerzenständern umfunktioniert. Die wachsbefleckten Pfandgläser kamen in die Fabrik zurück und wurden nach spärlicher Reinigung wieder mit Joghurt befüllt. Je häufiger der Strom ausfiel, desto häufiger fand man Wachs in seinem Joghurt. Der Kurzfilm wird als Videoessay realisiert. Eine [...] Narration aus dem Off wird mittels schlichten und stimmungsvollen Bildern nuanciert kommentiert. Ton und Geräusche ergänzen die Erzählung auf ironische Art und Weise. Ellipsen in der Off-Narration werden auf der visuellen Ebene aufgelöst. Handlungen werden zum Teil durch Slapstick-ähnliche Stilmittel geschildert.

Christian Machacek - Die Lösung
Es ist ein ungewöhnliches Geschenk, das die sechsjährige Leonie von ihren Eltern bekommt: Ein Baukasten, mit dem man aus Zitrusfrüchten, Kartoffeln und selbstgemixten Wässerchen Energie erzeugen kann. Als ihr jedoch Digitaluhr, Lämpchen und Windräder zu wenig Anspruch bieten, fasst sie den Entschluss, den Haushalt von Mama und Papa ein für alle Mal energieunabhängig zu machen - mit ungeahnten Auswirkungen für die Erwachsenen...

Marc Weber - Wie wir leben wollen
Ein älterer Herr, eine junge Studentin und ein Mittdreißiger leben im gleichen Haus. Sie wollen sich morgens auf den Tag vorbereiten. Doch es entwickelt sich ein undurchschaubares Wirrwarr zwischen den dreien, ohne dass es ihnen bewusst ist. Sie erleben die Auswirkungen von alltäglicher "Energie" einmal anders.

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