VIS 13: Strange Days - Ceci n'est pas un film: Eine Reise durch das surrealistische Kino

 
Kurzfilm 80 min.
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Eine Frau, die tanzt wie ein Schmetterling. Zwei Männer, die mit einem Schrank aus dem Meer auftauchen. Objekte, die plötzlich der Schwerkraft trotzen. Unwirklich, traumähnlich, strange kommen die zehn Filme dieses Programms daher, die die Widersprüche von Irrealität und Realität ausloten und die Tiefen des Unbewussten ausloten. Auch wenn der Surrealismus als Kunstrichtung vor allem in den 1920er Jahren verortet wird, ist der Hang zur Verfremdung, zur Mystifikation, zum "Über-Wirklichen" doch viel älter und zieht sich nicht zuletzt wie ein roter Faden durch die Geschichte des Kinos. Mit einem Auge stets zu Buñuels "andalusischem Hund" schielend, treffen wir hier auf dessen Zeitgenossen Marcel Duchamp, begegnen dem einst von Dalí und Walt Disney imaginierten Destino, werfen einen Blick auf die absurden Kleinode von Roman Polanski, Zbigniew Rybczi?ski und Jan Švankmajer und schließen den Bogen mit surrealer Filmkunst der Gegenwart.

Loie Fuller
Frankreich / 1905 / 2 min
Gaumont Pathé Archives

Anémic Cinéma
Frankreich / 1926 / Marcel Duchamp / 7 min

Destino
USA 1945/2003 / Salvador Dalí, Dominique Monféry / 7 min

Two men and a wardrobe
Polen / 1958 / Roman Polanski / 15 min

Mein Fenster (My Window)
Österreich / 1979 / Zbigniew Rybczy?ski / 3 min

Jídlo (Das kleine Fressen)
Tschechische Republik / 1992 / Jan Švankmajer / 16 min

Papillon d'amour
Belgien / 2003 / Nicolas Provost / 4 min

Sinchronizacija (Synchronisation)
Litauen / 2009 / Rimas Sakalauskas / 8 min

Double Fikret
China / 2012 / Haiyang Wang / 5 min

Solipsist
USA / 2012 / Andrew Thomas Huang / 10 min

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