VIS 2018: VIS Vienna Shorts - Von Inseln und Sündenböcken

 
84 min.
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Wurde Österreich in den 1970er-Jahren noch als „Insel der Seligen“ bezeichnet, wird der Wunsch nach dem Inseldasein im 21. Jahrhundert auf einmal zur politischen Forderung: Die rechtskonservativen Parteien setzen auf nationalistische Töne und kommen damit gleich zweimal in Regierungsverantwortung. Während Abschottung und Anti-Ausländer-Rhetorik zur Jahrtausendwende noch Befremden auslösen, hat das Beispiel mittlerweile in weiten Teilen Europas Schule gemacht. Ein Filmprogramm als Lehrstück erfolgreicher Sündenbockpolitik zwischen Populismus und Paranoia. (de)

Österreich!
AT | 2001 | 04 min | Regie Hubert Sielecki

Normalität 1–10 (pt. 5 & 6)
DE, AT | 1999 | 09 min 20 sec | Regie Hito Steyerl

Orogenesis
FR | 2016 | 07 min 52 sec | Regie Boris Labbé

In erster Linie / First and Foremost
AT | 2016 | 05 min 30 sec | Regie Veronika Schubert

HEIMAT / Homeland
BE | 2016 | 14 min 13 sec | Regie Sam Peeters

ENTWÜRFE
AT | 22 min | Regie Juri Schaden

Polonez / Polonaise
PL | 2016 | 16 min | Regie Agnieszka Elbanowska

How long, not long
DK | 2016 | 05 min 30 sec | Regie Uri Kranot, Michelle Kranot

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