Voisinage de Paris

 
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Nicht nur die Stadt als Ganzes, sondern gerade auch die einzelnen Ecken und Quartiere, Passagen und Boulevards von Paris haben Filmemacher fasziniert. Dieser Abend der Reihe 'Paris im Film' zeigt fünf Beispiele.

Programm: Voisinage de Paris (106 min.)
Nicht nur die Stadt als Ganzes, sondern gerade auch die einzelnen Ecken und Quartiere, Passagen und Boulevards von Paris haben Filmemacher fasziniert. Dieser Abend der Reihe 'Paris im Film' zeigt fünf Beispiele.

Paris qui dort (1923)
Frankreich. 1923. 34 min. SW. 35 mm. (stumm)
Regie: René Clair
René Clair sinniert über die gestalterischen Möglichkeiten des Films in dieser herrlichen Farce über Raum und Zeit. Das Ergebnis dieser Verfilmung des Stadtplans von Paris sind ungewöhnliche "Tableaux" aus der Vorstadt oder der Plattform des Eiffelturms. Das Groteske an diesem Film ist, daß die ansonst getriebige Stadt faktisch zum Stillstand gekommen ist und sämtliche Motive der Stadt wie versteinert wirken.

Le vrai Paris (1932)
Frankreich. 23 min. SW. 35 mm. (OF)
Regie: Jean-Claude Bernard
Unmittelbar nach der Blütezeit der sinfonischen Stadtmontagen drehte der enthusiastische Filmamateur Jean-Claude Bernard einen Film über das seiner Meinung nach "authentische" Paris. Trotz des nüchternen Blicks eines wachen Fotoreporters kommt er nicht ohne Stereotypen von "Stadtmenschen" aus.

Champs-Élysées (1953)
Frankreich. 22 min. SW. 35 mm. (OF)
Regie: Walter Carone, Roger Thérond
Eine Studie über die berühmteste Flaniermeile der Welt, deren luxoriöser Glanz die ganze Lebensphilosophie der Pariser enthält. Einst der Königsweg vom Louvre durch den Triumphbogen zum Obelisken vom Place de la Concorde, wurde die Champs-Élysées durch Haussmann im vorherigen Jahrhundert bis zum Monument des 'Arc de Triomphe' erweitert. Durch die stadtplanerische Stoßrichtung des ehemaligen Präsidenten Mitterand setzte sich die Straße nach nach La Défense fort.

Les Paris d'Aragon (1982)
Belgien. 29 min. SW. Beta SP. (OF)
Regie: Jean-Marie Nokin
Die Passage zog die Flaneure an, um in geschützter Promenade die Reize der Stadt zu erkunden. Liest, oder besser durchwandert man den surrealistischen Stadtroman "La Paysage de Paris" von Louis Aragon, so hat man das Gefühl, bei dieser gewaltigen Ansammlung von Gedanken und Stoffen selbst zunächst eine Passage zu durchqueren. Jean-Marie Nokins Film porträtiert Aragons Paris.

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