Vorstadtvarieté (aka. Die Amsel von Lichtental)

 A 1935
Drama 93 min.
7.70
film.at poster

Der Film demaskiert militärische Ehrbegriffe und widerspricht seligen Wienklischees.

Die Geschichte ereignet sich im Jahr 1913, am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Soziales und Privates gehen ineinander über. Die zeitgenössische Filmbeschreibung aus dem Jahr 1935 will einzig das Private sehen:
"Mizzi Ebeseder und der Bauzeichner Josef Kernthaler lieben einander und wollen heiraten. Mizzis Mutter und Bruder besitzen das Vorstadtvarieté ,Die Praterspatzen' und wollen auch die hübsche Mizzi für ihre Bühne gewinnen. Josef will jedoch davon nichts wissen, er fürchtet, daß das Milieu seine Braut verderben könnte.

Als Josef einrücken muß, schickt er Mizzi aufs Land zu seinen Eltern. Dort hält es das Mädchen nicht lange aus und fährt wieder nach Wien zurück. Ihr Bruder überredet sie, bei den ,Praterspatzen', aufzutreten. Sie hat einen großen Erfolg, der allerdings zu einem Bruch zwischen ihr und ihrem Verlobten führt. Zu Mizzis glühendsten Verehrern gehört der Leutnant von Daffinger. Der Leutnant lockt das Mädchen durch eine Lüge in seine Wohnung. Durch einen Zufall trifft sie dort Josef. Verzweifelt stürzt Mizzi davon." (Mein Film)
In der Version von Hochbaum stürzt sich Mizzi von einer Brücke. Dieser Schluss passiert die Zensur nicht. Sie pocht auf eine Harmonielösung, das klassische Happy End.

Details

Mathias Wieman, Luise Ullrich, Oskar Sima, Frida Richard, Hans Moser, Lina Woiwode, Olly Gebauer
Werner Hochbaum
Anton Profes
Eduard Hoesch
Werner Hochbaum, Ernst Neubach

Kritiken

Kinoprogramm

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