Yoman (1981-1983)

 Israel/GB
Independent, Avantgarde, Dokumentation 110 min.
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Über einen Zeitraum von zehn Jahren gedreht, ist Diary nicht nur das politische und persönliche Tagebuch eines Mannes, sondern auch Zeugnis Israels, eines vom Krieg zerrütteten Landes. Die sechs Kapitel des Films führen den Zuschauer von Tel Aviv nach Paris, weiter über London nach Brasilien, wo David Perlov 1930 geboren wurde, und wohin er, nach 20 Jahren Abwesenheit, beschloss zurückzukehren. Diary ist gleichzeitig jedoch auch ein Familientagebuch, in dem Perlov das Erwachsenwerden seiner zwei Töchter Yael und Naomi festhält: Es gibt Begegnungen mit Claude Lanzman, Isaac Stern, Joris Ivens, André Schwartz-Bart, Irving Howe und Klaus Kinski. In seiner außergewöhnlichen Kombination von Home Movie, politischer Dokumentation und Cinéma vérité ist Diary ein in der Filmgeschichte bis heute einzigartiges Werk: Als Resultat von zehn Jahren Dreharbeiten und weiteren fünf Jahren Bearbeitung ist Diary ein Film, der die Spontaneität und die scheinbare Willkür eines Schnappschusses besitzt - und als sorgfältig komponiertes, vollkommenes Meisterwerk betrachtet werden muss.

(Text: Viennale 2007)

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David Perlov
David Perlov
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