Yoshida Kijû über Ozus Filme

 J 1994

Yoshida Kijû ga kataru Ozu-san no eiga

Dokumentation 59 min.
film.at poster

Zum Auftakt:
Wasei kenka tomodachi (Streitende Freunde: Japanischer Stibp(1929) (Fragment) von Ozu Yasujirô. s/w, ca. 14 min*. Japan. ZTmeU
Tokkan kozô (Der Junge, der in alles reinrennt) (1929) (Fragment) von Ozu Yasujirô. s/w, ca. 14 min. Japan. ZTmeU

Yoshida Kijû, großer Modernist des japanischen Kinos der 60er, 70er Jahre, kannte Ozu aus seiner Lehrzeit bei Shochiku, wo er dem alten Meister bei der Arbeit zusehen durfte. Obwohl er zuerst (so wie die anderen Rebellen der Nouvelle Vague Japans) die humanistischen Werte von Ozu, Kurosawa & Co. aggressiv ablehnte, wurde Yoshida später erneut vom Faszinosum Ozus erfasst: Er publizierte ein Buch, in dem er ihn als Neuerfinder der filmischen Narration und Raumauffassung feierte, und entwickelte daraus eine ganze Dokumentar-Serie sowie, als Konzentrat, den vorliegenden Film: Porträt einer Legende durch ihren "schwierigen Schüler". Zu Beginn sind zwei ungemein heitere und rare Beispiele aus Ozus frühem Schaffen zu sehen: eine hollywoodsche Buddy-Rivalität (zwei Lastwagenfahrer verlieben sich in ein Mädchen, das Gefühle für einen Dritten hegt) und eine Ode an die schlimmen Buben, ­basierend auf derselben O.-Henry-Story wie Howard Hawks' ­ein­ziger Kurzfilm: "The Ransom of Red Chief".

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Yoshida Kijû

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